Berlinale: Jeremy Irons wird Jurypräsident der 70. Berlinale

Berlin. Was das Programm der künftigen Berlinale angeht, die ja auch die 70. und also eine Jubiläums-Ausgabe wird, hat sich das neue Leitungsteam bislang ziemlich zurückgehalten. Fast konnte man schon Angst bekommen, dass man keine Stars und keine großen Filme gewinne.

Am Donnerstag hat das Festival nun aber bekannt gegeben, wer bei der Jubiläums-Berlinale der Internationalen Jury vorsitzen wird. Und das ist durchaus ein großer Name und ein echtes Pfund: Das Amt tritt der britische Schauspieler Jeremy Irons an.

Große Spannbreite von Historienepen bis Comic-Filme

Irons ist einer der bedeutendsten Charakterschauspieler des europäischen Kinos. Er steht für so unterschiedliche Filme wie Roland Joffes „Mission“ (1986), David Cronenbergs „Unzertrennlich“ (1988) oder Bille Augusts Allende-Verfilmung „Das Geisterhaus“ (1992).

Für „Die Affäre der Sunny von B.“ erhielt er 1990 sowohl einen Golden Globe als auch einen Oscar. International bekannt wurde Irons 1981 durch die Hauptrolle in der britischen TV-Serie „Wiedersehen in Brideshead“ und mit dem Filmdrama „Die Geliebte des französischen Leutnants“. Zuletzt war er als Diener Alfred in den jüngsten „Batman“-Filmen von Zack Snyder zu sehen.

Jeremy Irons ist mit 71 Jahren der Berlinale nur um weniges an Alter voraus. 2001 war er auf dem Filmfestival zu Gast als Hauptdarsteller im Wettbewerbsbeitrag „Margin Call – Der große Crash“ von J.C. Chandor und zwei Jahre später mit Bille Augusts Bestsellerverfilmung „Nachtzug nach Lissabon“.

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Mit Jurys hat der ...

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