Berliner Bäder-Betriebe: Berlins Hallenbäder verlieren drastisch an Badegästen

Die Besucherzahlen sinken, es gibt Einbußen beim Umsatz - und erhoffte Effekte aus höheren Landeszuschüssen bleiben aus.

Berlins öffentliche Bäder leiden unter einem drastischen Besucherschwund. Obwohl inzwischen 60 Einrichtungen nach Sanierungen funktionsfähig sind und das Abgeordnetenhaus den Landeszuschuss für die Berliner Bäder-Betriebe (BBB) auf mehr als 49 Millionen Euro erhöht hat, sank die Zahl der zahlenden Gäste um zehn Prozent.

Nicht nur im Vergleich zu 2015 mit seinem sehr warmen Sommer gab es ein deutliches Minus: Die Bäder-Manager sind auch deutlich hinter ihren eigenen Planungen für 2016 zurückgeblieben. Statt der erwarteten 4,17 Millionen Besucher kamen im öffentlichen Badebetrieb nur 3,87 Millionen Gäste. In der Folge blieben auch die Erlöse aus Badebetrieb, Sauna und Kursen um mehr als zwei Millionen Euro hinter den selbst gesteckten Erwartungen zurück. Die Umsätze aus der Schwimmbadnutzung lagen fast zehn Prozent unter Plan.

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Der Vorstand begründet das Minus mit dem "kurzen und späten Sommer" des Jahres 2016. Interne Zahlen, die der Morgenpost vorliegen, zeigen jedoch ein anderes Bild. In den Sommerbädern zahlten über die gesamte Saison gesehen 1,06 Millionen Menschen Eintritt. Damit wurden die Planvorgaben bei den Freibädern sogar übererfüllt. Ähnlich sieht es auch bei den vier Kombibädern aus, in denen die Gäste draußen und drinnen schwimmen können.

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Ganz anders sind die Zahlen bei den witterungsunabhängigen Hallenbädern. Statt der erwarteten 1,7 Millionen Menschen kamen nur etwas mehr...

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