Berliner Galerie zeigt "Schattenwelten"

Berlin (dapd). Die Berliner Galerie Pinter & Milch zeigt den als "Kanzlerfotografen" bekannt gewordenen Porträtkünstler Konrad Rufus Müller von einer bisher unbekannten Seite. Die Ausstellung "Schattenwelten" präsentiert vom 19. Januar bis 16. März Interpretationen von Landschaften und Gegenständen zwischen Licht und Schatten, die in dieser Zusammenstellung erstmals zu sehen sein werden, wie die Veranstalter am Mittwoch in Berlin mitteilten.

Ergänzt werden die Stillleben, Stadt- und Berglandschaften durch ein Tableau von neun Werken der Porträtkunst Müllers. Dabei bildet das berühmte Adenauer-Bild den Ausgangspunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit mächtigen oder außergewöhnlichen Menschen. Gezeigt werden unter anderen Porträts des ehemaligen ägyptischen Staatspräsidenten Anwar el-Sadat, der Schauspielerin Martina Gedeck und von Oskar Müller, dem Vater des Fotografen.

Der 1940 in Berlin geborene Müller arbeitet ausschließlich in Schwarz-Weiß und nur mit einer einzigen Fotokamera: bis 1975 mit der alten Rolleiflex seines Vaters und seitdem mit einem Folgemodell. Zudem nutzt er nur das vorhandene Licht. In einer winzigen Dunkelkammer im Keller seines Hauses entwickelt er seine Fotografien. In 50 Jahren entstanden so nur 3.000 Bilder.

Die Ausstellung "Schattenwelten" ist von Mittwoch bis Samstag von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

dapd