Berliner Gericht verurteilt rabiaten Taxifahrer zu hoher Geldstrafe

Ein ausgesprochen rabiater Taxifahrer ist in Berlin am Mittwoch zu einer hohen Geldstrafe samt Fahrverbot verurteilt worden. Der 60-Jährige war laut Anklage nach einem Unfall auf den Unfallgegner zugefahren, hatte den Mann mitgeschleift und schließlich verletzt zurückgelassen. Wegen fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung muss er nun 2500 Euro zahlen und für einen Monat den Führerschein abgeben.

Von weiteren Vorwürfen sprach das Amtsgericht Tiergarten den Mann frei. Der Taxifahrer war laut Anklage Anfang Juli 2016 "unsachgemäß" auf eine Straße eingeschert und hatte einen Unfall verursacht. Als der Unfallgegner sich das Kennzeichen des Taxis notierte, fuhr der Fahrer den Angaben zufolge auf ihn zu, nahm ihn auf die Motorhaube und schleifte ihn rund 30 Meter mit sich. Als das Opfer verletzt auf der Straße landete, fuhr der Taxifahrer demnach davon.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen