Berliner Kandidatinnen: Landesverbände setzen auf Frauen für Bundestagswahl

Die großen Parteien treten zur Bundestagswahl am 24. September mit Spitzenkandidatinnen an. Nur die FDP schert aus.

Die großen Berliner Parteien machen die Bundestagswahl zur Frauensache. SPD, CDU, Grüne, Linke und die AfD gehen mit einer Spitzenkandidatin ins Rennen, nur bei der FDP steht mit Christoph Meyer ein Mann auf Platz eins der Landesliste für die Wahl am 24. September. Eine in der Bundesrepublik bislang einmalige Konstellation.

Bild Nr. 1:
Eva Högl (SPD) Reto Klar

SPD Die Berliner Sozialdemokraten haben als einzige Partei ihre Kandidatenliste für das Parlament noch nicht zusammengestellt. Sie soll auf einer Landesvertreterversammlung am 20. Mai beschlossen werden. Allerdings ist unumstritten, dass Eva Högl wie bereits 2013 auf der Spitzenposition antreten wird. Högl sitzt seit 2009 im Bundestag, ist dort stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion und Europa-Expertin. Die 48-Jährige gehört dem SPD-Landesvorstand an und ist seit 2007 Vorsitzende der mächtigen Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Berlin. Högl will, nach 2009 und 2013, erneut als Direktkandidatin der SPD den Wahlkreis Mitte gewinnen.

Bis zum Landesparteitag am 20. Mai wollen die SPD-Mächtigen eine gemeinsame Liste für die Bundestagswahl präsentieren. Darüber müssen sich vor allem der Regierende Bürgermeister Michael Müller und der Fraktionsvorsitzende Raed Saleh einig werden.

In Grundzügen ist das auch schon gelungen. Die Sozialdemokraten setzen dabei zumeist auf bewährte Kräfte, die bereits im Bundestag sitzen. Hinter Eva Högl soll der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz Platz zwei besetzen. Für den zweiten Frauen-Platz auf ...

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