Berliner Philharmoniker: Philharmonie: Das Konzert der 1000 Berliner Stimmen

Sie sind Teil des Chorprojekts der Berliner Philharmoniker: Eine Chorprobe im Stadtschloss Moabit mit Chorleiterin Charolin Strecker

Berlin. Ungewohnte Klänge dringen in den Abendstunden auf die Straße. Summen, Gesang, rhythmische Rufe, Klavierbegleitung. So etwas hört man sonst selten im Märkischen Viertel, in Gropiusstadt, in Hellersdorf, in Moabit. Aber genau deshalb wurden an Orten in Berlin Projektchöre gegründet, an denen Gesangskultur bislang weniger großgeschrieben wird. In diesen Chören wird derzeit ein ungewöhnliches Musikprojekt der Berliner Philharmoniker geprobt. "Wir wollen dahin gehen, wo die Philharmonie sonst nicht hinkommt", erklärt Projektleiter Dennis Große-Plankermann, "und es war uns wichtig, Menschen zu erreichen, die bisher noch keine Chorerfahrung haben."

"Public Domain" des US-amerikanischen Komponisten David Lang ist ein gigantisches musikalisches Experiment für eintausend Stimmen. Nicht nur, weil die Zahl der Mitwirkenden so groß ist, sondern auch, weil diese 1000 Sänger allesamt Laien sind. Extra für das Stück wurden über die Stadt verteilt acht Projektchöre aufgebaut, für die sich Menschen aus dem jeweiligen Kiez beworben haben. Sie machen die Hälfte aller Beteiligten aus. Außerdem sind schon bestehende Laienchöre dabei und Nachbarschaftsvereine, deren Mitglieder für das Stück zu Sängern werden. Kein Orchester, keine Profi-Sänger werden die 1000 Laien bei der (ausverkauften) europäischen Erstaufführung am 19. Mai in der Philharmonie begleiten.

Manche Mitwirkende können keine Noten lesen

Seit Februar treffen sich die Projektchöre einmal in der Woche. Zum Beispiel auch im Schloss Moabit na...

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