Berliner Philharmoniker: Rattle vor Abschied: "Eine aufregende Zeit geht zu Ende"

Für Rattle beginnt die letzte Spielzeit mit den Berliner Philharmonikern. Als letztes Konzert wird er eine Mahler-Sinfonie dirigieren.

Er sei glücklich, noch Chefdirigent der Berliner Philharmoniker zu sein, freue sich aber auch, demnächst eine neue Etappe seines Künstlerlebens zu beginnen: Bei seiner letzten Programmpräsentation in Berlin hat Sir Simon Rattle (62) am Mittwoch seinen Abschied von dem Spitzenorchester eingeläutet. Noch eine Spielzeit - dann verlässt der Brite nach 15 Jahren die Philharmoniker. "Eine wunderbare, aufregende Zeit" gehe dann zu Ende, sagte er vor Journalisten.

Doch auch danach wolle er gelegentlich als Gastdirigent das Orchester leiten. "Auf jeden Fall", sagte Rattle auf eine entsprechende Frage. Es sei ein großes Glück, ein Orchester wie die Philharmoniker dirigieren zu dürfen. "Das Gefühl für Sound und Klangfarben, die Liebe, ja die echte Passion für die Musik", seien einmalig. Leicht sei die Arbeit aber nicht immer gewesen. "Niemand behauptet, dass es ein einfaches Orchester ist", sagte er.

Rattle startet im September neben seiner letzten Berliner Saison auch als Chefdirigent beim London Symphony Orchestra und wird in dieser Zeit zwischen beiden Städten pendeln. In der Saison 2018/19 wird das Orchester ohne Chef spielen.

Im Jahr 2019 übernimmt dann Kirill Petrenko, Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, den Spitzenposten. Er sei glücklich, dass das Orchester Petrenko zu seinem Nachfolger gewählt habe, sagte Rattle, "ein großartiger Mensch und wunderbarer Musiker".

In London erwartet den 62-Jährigen dann aber nicht nur Freude. Sein Land stehe vor "der Katastrophe" des "Br...

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