Berliner Polizei bereitet sich auf Protestaktionen gegen "Querdenker" vor

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Polizist in Berlin

Berlin erwartet am Mittwoch mehrere Protestaktionen gegen sogenannte Corona-Leugner. Zwar wurde eine ursprünglich angekündigte Großdemonstration von "Querdenkern" in der Innenstadt bereits in der vergangenen Woche verboten. Dennoch sind nach Mitteilung der Polizei vom Dienstag insgesamt noch 14 Kundgebungen, Versammlungen oder Fahrradkorsos angemeldet. Die Polizei bereite sich "intensiv" auf die Einsatzlagen am Mittwoch und Donnerstag vor.

Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) zeigte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass die Polizei die Lage bewältigen werde. "Es gibt eine Vielzahl von Demonstrationen, aber das sind alles kleinere, dezentrale Demonstrationen - so weit das jetzt im Moment absehbar ist", sagte er im rbb-Inforadio. Linksradikale hätten zwar angekündigt, "Chaos verbreiten" zu wollen. Aber die Berliner Polizei sei da sehr erfahren.

Auch auf den Fall, dass "Querdenker" trotz des Verbots auf die Straße gingen, seien die Einsatzkräfte vorbereitet. Ein "kleineres, dezentrales Demonstrationsgeschehen" könne bewältigt werden.

smb/jp