Berliner Spaziergang: Wie Ijad Madisch ResearchGate zum Erfolg führt

Unsere Reporter treffen Menschen, die etwas bewegen. Heute: ein Spaziergang mit Ijad Madisch, Gründer des Forscher-Netzwerks ResearchGate

Das Ziel ist der Strand. Von der Invalidenstraße voller quietschender Trams und röhrender Baufahrzeuge sind es nur wenige Meter dorthin und dennoch ist es eine Reise zwischen den Welten. Ijad Madisch (36), der Star unter den Berliner Gründern und Erfinder des Forscher-Netzwerks ResearchGate, hat diese Route für unseren Spaziergang vorgeschlagen. Sie ist für ihn und für sein Unternehmen beispielhaft.

"Ich suche mir im Leben immer wieder Sachen, die ich nicht kann", sagt er, während wir durch den Park am Nordbahnhof spazieren. Nach einigen Minuten stehen wir an der Sandfläche der Beachvolleyballanlage "BeachMitte". Vor drei Jahren sei er mit Mitarbeitern öfter in der Pause hierhergekommen. "Ich habe gemerkt, dass mir dieser Sport gefällt." Doch er musste bei null anfangen – ganz nach seinem Geschmack. "Wenn ich was mache, dann mache ich das 110-prozentig." Er bezeichnet sein Spiel als semiprofessionell – trainiert wird täglich. "Mein Partner Steffen Drößler war Nationalspieler und hat in der höchsten Liga in Deutschland gespielt." Doch dazu später mehr.

Nach dem Transatlantikflug zum Sport

Der Sport verleiht Madisch Bodenhaftung. "Wenn man nur in seiner Szene abhängt, denkt man irgendwann, dass man ein cooler Typ ist." Ist man aber nicht, findet der Gründer. "Wenn man ganz unten anfängt und sich alles erarbeiten muss, ist das viel wert und gibt einem ein Lebensgefühl, das man sonst so nicht kriegen könnte."

Bild Nr. 1:
Morgenpost-Reporter Jürgen Stüber im Gespräch mit Ijad Madisch auf der Invalidenstraße in Mitte Jörg Krauthöfer / BM

Dafür nimmt Ijad Madisch Entbehrungen auf sich. In der Nacht vor dem Interv...

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