Berliner Zoo: Berlins neue Pandas bekommen ein Haus mit Liebes-Tunnel

Anfang Juli sollen die beiden Pandas an den Berliner Zoo übergeben werden. Der Bau ihrer neuen Anlage liegt im Zeitplan.

Dort, wo schon in drei Monaten die Pandabären ihren Bauch gemütlich in die Sonne halten und in Zeitlupentempo am Bambus knabbern, bewegt sich derzeit alles wie im Zeitraffer. Es wird geschweißt, verlegt, verladen, verputzt und verziert. Der neue Panda-Garten, der im Zoo auf einer 5500 Quadratmeter großen Fläche entsteht, ist noch eine große Baustelle. Doch alles sei im Plan, versichert Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem, der jetzt auch den Zeitraum eingrenzen kann, ab wann die Tiere zu sehen sein werden. Die Pandabären sollen Anfang Juli, noch vor dem G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg, offiziell an Berlin übergeben werden.

Bis dahin ist jeder Tag auf der Baustelle durchgetaktet. Noch zum Richtfest im Februar musste das Dach von unzähligen Pfeilern gestützt werden. Die sind bereits verschwunden. Das Funktionsgebäude mit Ställen, Futterküche, Haustechnik, Behandlungsraum und einem Aufzuchtbereich steht, der Innenausbau läuft. Die meisten Arbeiter sind derzeit damit beschäftigt, die Außenanlagen zu gestalten. Höhlen aus Beton werden verkleidet und bepflanzt, ebenso die Wasserläufe, die sich durch die Gehege ziehen. Für diese Arbeiten zuständig ist unter anderen Uwe Thürnau. Der Berliner ist Experte dafür, künstlich geschaffene Landschaften so echt wie möglich aussehen zu lassen. Um einen Ersatzlebensraum zu schaffen, nutze er Spritzbeton in Verbindung mit Naturstein und viel Farbe, sagt Thürnau.

Nachwuchs ist im Zoo ausdrücklich erwünscht

Beide Pandas – ein Männchen u...

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