Berlins Polizeipräsidentin zufrieden mit "relativ friedlichem" 1. Mai

Polizisten sichern die Demonstration in Berlin (AFP/Tobias SCHWARZ) (Tobias SCHWARZ)

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik hat sich zufrieden über einen "im Vergleich zu den Vorjahren relativ friedlichen" 1. Mai in der Hauptstadt gezeigt. Im Interview mit dem Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg führte sie am Montag unter anderem die Pandemie als Grund an. Nach zwei Jahren Corona hätten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration "sichtbar sein", aber nicht die Auseinandersetzung mit der Polizei suchen wollen.

An der traditionellen "Revolutionäre 1. Mai-Demonstration" nahmen nach Polizeiangaben bis zu 14.000 Menschen teil. Nach vorläufigem Stand aus der Nacht wurden 37 Demonstranten festgenommen, unter anderem wegen des Vorwurfs, Einsatzkräfte gezielt mit Flaschen beworfen zu haben.

Slowik sah als Grund für den friedlichen Verlauf auch die strengen Auflagen der Polizei, die mit 6000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz war. Die Polizei habe "gute Konzepte" gehabt. Zudem seien im Vorfeld intensive "Kooperationsgespräche" mit dem Versammlungsleiter geführt worden.

smb/cha

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