Berufswahl: "Es geht um nichts Geringeres als um das Lebensglück"

Wie findet man den passenden Beruf? Wie können Eltern unterstützen? Arbeitspsychologe Hans-Uwe Hohner über Karrieremodelle und die Arbeitswelt

Dr. Hans-Uwe Hohner ist Diplom-Psychologe und Gründer der CCH-Laufbahnberatung Berlin. Außerdem ist er Leiter und Mitarbeiter diverser Forschungsprojekte zum Thema Studium, Beruf und Persönlichkeitsentwicklung an der Freien Universität Berlin, am Max-Planck Institut für Bildungsforschung und an der Universität Konstanz. Tätigkeitsschwerpunkte des Privatdozenten sind berufliche Entwicklung und Laufbahnberatung. Wir sprachen mit ihm über Wege zum Traumjob, wie Eltern unterstützen können – und warum die Berufswahl so wichtig ist.

Wie schwer ist es, seinen Beruf, seine Berufung zu finden?

Hans-Uwe Hohner: Das ist ganz unterschiedlich. Manche wissen schon mit fünf Jahren, was sie werden wollen. Ein gutes Beispiel dafür sind Kinder aus Musikerfamilien. Auch bei Medizinern wissen die Kinder oft recht früh im Leben, wohin sie wollen. Es gibt Berufe, die regelrecht vererbt werden. Hat man schon ein Ziel gefunden, stellt sich nur noch die Frage: Wie kann ich das erreichen? Bei anderen ist Berufsfindung eher eine Berufssuche. Da ist Aufwand nötig.

Wie geht man da vor und welche konkreten Kriterien muss man bei der Berufswahl beachten?

Teils durch eigene Recherche und indem man Hilfe bei der Berufsberatung oder einem Coach sucht. Die wichtigsten Fragen sind: Wo liegen meine Interessen? Was kann ich? Wo sehe ich meinen Erfolg und welche Erfolgsdimensionen sind mir besonders wichtig? Geht es mir um eine interessante, selbständige und herausfordernde Tätigkeit? Lege ich viel Wert auf nette Koll...

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