Beschluss: Ungeimpfte erhalten bei Quarantänepflicht keinen Lohnersatz mehr

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Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich darauf geeinigt, dass Nicht-Geimpften ab 1. November im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne-Pflicht keine Lohnfortzahlung gewährt wird. Der Beschluss gilt nur für Menschen, bei denen keine gesundheitlichen Bedenken gegen eine Impfung vorliegen.

Denn schon jetzt hatten einzelne Bundesländer derartige Regelungen umgesetzt. Mit dem Beschluss soll nun eine bundesweit einheitliche Regelung getroffen werden. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass es inzwischen ausreichend Impfstoff gibt.

Die Regelung gilt nur für Nicht-Geimpfte, die von den Gesundheitsämtern als Kontaktpersonen gelistet werden oder die nach einer Auslandsreise in Quarantäne müssen und deshalb nicht an ihrem Arbeitsplatz erscheinen dürfen. Bei vollständig Geimpften greift die Neuregelung nicht, sie bekommen auch zukünftig ihr Geld vom Arbeitsgeber im Falle einer Erkrankung.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärte im ZDF, dass es auch eine Frage der Fairness gegenüber anderen Geimpften sei: "Warum sollen andere dafür zahlen, dass jemand für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen?", so Spahn.

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