Betrunken und bekifft - BMW-Arbeiter legen Fließband lahm

Produktion bei BMW: Nicht immer läuft sie so reibungslos wie hier. Foto: Armin Weigel/Archiv

Völlig betrunken und bekifft haben zwei Arbeiter die Produktion des BMW-Werks in München lahmgelegt. Die beiden Männer hatten nach BMW-Angaben reichlich Alkohol getrunken und zudem einen Joint mit einer "berauschenden, synthetischen Kräutermischung" geraucht.

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Vor Ende ihrer Spätschicht kollabierten die beiden, Kollegen riefen den Notarzt. Das Fließband stand für 40 Minuten still. Es sei das erste Mal gewesen, dass die Produktion aufgrund von Alkohol oder Drogen gestoppt werden musste.

"Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag", sagte der Sprecher über den Vorfall, der sich Anfang März ereignet hatte. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Während im Großteil des BMW-Werks absolutes Alkoholverbot herrsche, dürften Mitarbeiter in einigen Teilbereichen auf eigene Verantwortung Alkohol konsumieren, erklärte ein Firmensprecher "Focus Online". Der Konsum und das Mitbringen von Drogen seien dagegen in jedem Fall strikt untersagt.

Der Konzern müsse nun aufklären, ob die Drogen während der Schicht im Werk oder vor Arbeitsbeginn konsumiert wurde. Zu den disziplinarischen Konsequenzen für die beiden Mitarbeiter wollte sich BMW nicht äußern.

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