Bettwäsche: Darum ist Seide besser als Baumwolle

Sophie Winter
Freie Autorin

Hübsch soll sie sein und vor allem schön kuschelig: Wer bei Bettwäsche am liebsten zu Baumwolle greift, sollte seine Wahl noch einmal überdenken. Gleich mehrere Gründe sprechen eindeutig für ein anderes Material.

Baumwoll-Bettwäsche hat viele Nachteile (Symbolbild: Getty Images)

Für alle, die im Winter leicht frieren und im Sommer schwitzen, ist Seide das beste Material, wenn es um Bettwäsche geht. Sie kühlt bei heißen Temperaturen und wärmt bei Kälte, ist atmungsaktiv und saugfähig. Weil Milben den glatten Stoff meiden, ist sie auch für Hausstauballergiker geeignet.

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Auch für Haare ist Seide das bessere Material

Seidenbettwäsche eignet sich gerade auch für Menschen, die leicht fettige Haare bekommen. Wenn man auf einem Kopfkissen mit Baumwollbezug schläft, nimmt der Stoff die natürlichen Öle der Kopfhaut auf. Für den Körper ist das das Signal, noch mehr Fett nachzuproduzieren, am nächsten morgen wirken die Haare ungepflegt. Seide dagegen nimmt die Fette nicht auf und regt damit auch nicht zusätzlich die Talgproduktion an.

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Baumwollfrei bleibt auch das Gesicht frischer

Wer vor dem Schlafengehen eine pflegende Creme aufträgt, fährt mit Seide ebenfalls besser. Auch diese wird von der Seide, anders als bei Baumwolle, nicht aufgenommen und kann ihre Wirkung auf der Haut entfalten. Auch, wer Probleme mit Falten hat, sollte auf Baumwolle verzichten und lieber zu Seidenbettwäsche greifen. Gerade gröbere Baumwollbezüge reiben am Gesicht, wenn man sich nachts umdreht oder auch nur ein bisschen bewegt. Dadurch entstehen gerade bei älteren Menschen, deren Haut nicht mehr so viel Kollagen produziert, winzige Fältchen.

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