Bevor ihr eine wichtige Entscheidung trefft, solltet ihr euch diese vier Fragen stellen — sagt eine Verhaltensexpertin

Nathalie Gaulhiac
Kollegen

Oft fallen uns Entscheidungen alles andere als leicht. Das kann schon bei der Wahl des Outfits beginnen oder aber auch ein wichtiger Punkt sein, der über die eigene Zukunft entscheidet.

Eines steht fest: Entscheidungen sind anstrengend, rauben uns Energie und zehren an unseren Ressourcen. 

Sind diese Ressourcen ausgeschöpft, fällt es uns schwer, einen klaren Gedanken zu fassen und wir werden zu einer Fehlentscheidung verleitet. Die kann sich dann in verschiedenen Formen äußern: Impulskauf, Streit, Heißhungerattacke... 

Verhaltensexpertin Melody Wilding hat sich folgenden Trick überlegt, um diesen Ressourcen-Leerlauf zu vermeiden und bessere Entscheidungen zu treffen. Sie beschreibt alles in einem Artikel für das Wissenschaftsmagazin „Quartz“.

Stellt euch folgende vier Fragen:

1. Bin ich hungrig?

„Studien haben gezeigt, dass ein niedriger Blutzuckerspiegel Beklemmungs- und Panik-Symptome herbeiführen kann“, so Wilding.

Wer aufgrund von Hunger schlecht gelaunt ist, hat eine eingeschränkte Fähigkeit, kluge Entscheidungen zu treffen. Aus diesem Grund solltet ihr euch immer vorher fragen, ob ihr hungrig seid. 

„Vermeidet, eine Mahlzeit zu überspringen oder zu lange nichts zu essen“, rät Wilding. „Wenn ihr merkt, dass ihr hungrig seid, dann legt eine Pause ein und gönnt euch einen Snack — bevor ihr eine emotionsgeladene E-Mail an euren Chef abschickt.“



2. Bin ich wütend?

Wut ist eine Emotion, die schnell zu Fehlentscheidungen verleiten kann. Deswegen ist es umso wichtiger, zu lernen, wie man richtig mit Wut umgeht.

„Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ihr euch selbst noch mehr Schaden zufügt, wenn ihr eurem Ärger Luft macht“, schreibt Wilding. „Denkt also zwei Mal nach, bevor ihr euch auf Twitter auslasst oder passiv-aggressiv Türen hinter euch zuschlagt, damit euer Partner weiß, dass ihr sauer seid.“

Gleichzeitig solltet ihr euren Ärger aber nicht in euch hineinfressen oder ignorieren. Wilding rät, seine Gedanken in einem Notizbuch festzuhalten und Gedankenübungen zu machen, um wieder zur Ruhe zu kommen.



3. Bin ich einsam?

Wir Menschen leben von Interaktionen. Verschiedene Studien haben bewiesen, dass Einsamkeit auf Dauer unglücklich macht und zu irrationalem Verhalten führen kann.

Ruft einen Freund an, geht aus, geht mit einem Kollegen in die Mittagspause — sucht sozialen Kontakt, wenn ihr kurz vor einer impulsiven Entscheidung steht. 

„Wenn eure emotionalen Reserven voll sind, werdet ihr mit viel höherer Wahrscheinlichkeit eine gute Entscheidung treffen.“



Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland

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