Bewährungsstrafe für 27-Jährigen nach Flaschenwürfen auf Berliner 1.-Mai-Demonstration

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat nach Flaschenwürfen auf Polizisten bei einer Demonstration zum 1. Mai einen 27-Jährigen zu einer achtmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der Mann sei unter anderem des Landfriedensbruchs und der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen worden, sagte eine Gerichtssprecherin am Donnerstag. Er müsse nun zudem 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Dem Mann war vorgeworfen worden, bei einer Demonstration im vergangenen Jahr Teil einer etwa 500 Menschen starken Menge mit einzelnen vermummten Teilnehmern gewesen zu sein. Diese soll Barrikaden abgebrannt haben, zudem sollen aus der Gruppe heraus Steine und Flaschen auf Polizisten und Einsatzfahrzeuge geworfen worden seien.

Der Angeklagte sei selbst vermummt gewesen und habe mehrfach Glasflaschen auf Beamten geworden, welche diese auch trafen. Der 27-Jährige gestand der Sprecherin zufolge die Vorwürfe. Das Gericht kam mit seinem Urteil der Forderung des Verteidigers nach. Die Staatsanwaltschaft hatte hingegen neun Monate Haft auf Bewährung beantragt.

awe/cfm

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