Bewerberin fragt nach Gehalt – dies wird der jungen Frau zum Verhängnis

Bald blicken Bewerber überhaupt nicht mehr durch, was sie noch fragen dürfen. (Symbolfoto)

Vor jedem Jobinterview haben der Bewerber oder die Bewerberin stets das Problem: Was darf ich meinen womöglich zukünftigen Arbeitgeber fragen? Der jungen Taylor Byrnes wurde nun die durchaus legitime Frage nach dem Gehalt zum Verhängnis.

Dabei lief der Bewerbungsvorgang für die Frau aus dem kanadischen Winnipeg eigentlich ursprünglich gar nicht so schlecht, wie der englische "Mirror" berichtet. Sie hatte sich für einen Job beim Lieferdienst "SkipTheDishes" beworben. Nach einem erfolgreichen Telefoninterview sollte die Bewerberin eigentlich das Team treffen. Doch dazu kam es nie.

Ursache dafür war eine E-Mail, welche Taylor Byrnes kurz vor ihrem zweiten Gespräch abschickte. Darin fragte sie höflich: "Ich hätte noch eine Frage, die ich Ihnen gerne stellen würde. Falls ich den Job am Ende bekomme, was meinen Sie, wie viel ich pro Stunde verdiene? Entschuldigung, ich dachte nur, ich sollte das jetzt fragen."

Doch für die Personalabteilung des Unternehmens ging das scheinbar zu weit, Byrnes hätte zu früh nach Vergütungen und Leistungen gefragt. "Ihre Fragen zeigen, dass Ihre Prioritäten nicht mit denen von SkipTheDishes harmonieren", schrieb der Konzern zur Antwort. Den E-Mail-Verkehr hatte Taylor Byrnes auf Twitter öffentlich gemacht, etliche Follower äußerten sich daraufhin geschockt vom Vorgehen der Firma.

Der Wirbel um den Twitterpost blieb auch Joshua Simair, einem der Gründer des Start-ups, nicht verborgen. Dieser entschuldigte sich bei der Bewerberin. "Die E-Mail an Taylor war falsch und repräsentiert nicht das Konzept oder die Werte unseres Teams", schrieb er in einem Statement und lud sie zu einem weiteren Gespräch ein.

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