So viel verdient Beyoncé mit ihren Netflix-Produktionen

“Homecoming” zeigt Beyoncés Auftritt auf dem Coachella-Festival vor und hinter den Kulissen. (Bild: Getty Images)
  • Auf Netflix ist die Beyoncé-Doku “Homecoming” zu sehen
  • Der Film ist eine von drei gemeinsamen Produktionen, für die Netflix einiges springen lässt
  • Netflix warf mit dem Angebot den Konkurrenten HBO aus dem Rennen

Netflix verzeichnete im ersten Quartal dieses Jahres einen Höchstwert von rund 155 Millionen Abonnenten weltweit. Dank seiner großen Beliebtheit ist es dem Streamingdienst möglich, für große Produktionen immer tiefer in die Tasche zu greifen. Davon profitieren auch Stars: Wie “Variety” berichtet, konnte Beyoncé für drei gemeinsame Projekte mit Netflix 60 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 53,5 Millionen Euro) abräumen.


Beyoncé führte selbst Regie

Die erste Produktion mit der Sängerin ist bereits auf Netflix zu sehen: Die Dokumentation “Homecoming” dreht sich rund um Beyoncés Auftritt auf dem Coachella-Festival 2018. Neben dem spektakulären Konzert samt Lichtshow und atemberaubender Choreografie zeigt sich die Sängerin auch hinter den Kulissen vor der Kamera. Die 37-Jährige ist zudem Regisseurin und Produzentin von “Homecoming”.

Laut “Vulture” war HBO ebenfalls daran interessiert, die Produktion von Beyoncé zu realisieren. Schließlich verbindet die beiden eine längere Zusammenarbeit: Der Fernsehprogrammanbieter zeigte 2016 einen einstündigen Kurzfilm zu ihrem Album “Lemonade”, 2014 ein “On the Run Tour”-Spezial und 2013 die Doku “Life Is But a Dream”. Netflix soll die Konkurrenz aber mit einem höheren Angebot ausgestochen haben. Offizielle Stellungnahmen liegen nicht vor.


Kritik an “Beychella”-Diät

Zusammen mit “Homecoming” veröffentlichte Beyoncé völlig überraschend ein Live-Album mit 40 Songs. Die Coachella-Doku wird von ihren Fans gefeiert, stößt allerdings auch auf Kritik. Grund dafür ist eine extreme Diätmethode, die in dem Film thematisiert wird: Weil die Sängerin nach ihrer Zwillingsschwangerschaft wieder in ihre Bühnenoutfits passen wollte, verzichtete sie auf Kohlenhydrate, Milchprodukte, Zucker, Fleisch, Fisch und Alkohol.

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