BGH prüft erneut Schadenersatz von Eltern für illegale Downloads ihrer Kinder

Vier Milliarden ohne Internetzugang

Der Bundesgerichtshof prüft am Donnerstag (09.00 Uhr) erneut, inwieweit Eltern für illegale Downloads von Musikstücken im Internet haften. Im Ausgangsfall hatte das Oberlandesgericht (OLG) München eine Mutter zu mehr als 3500 Euro Schadenersatz verurteilt, weil eines ihrer drei Kinder über ihren Internetanschluss das Album "Loud" der Sängerin Rihanna heruntergeladen hatte.

Welches Kind dafür verantwortlich war, wollte die Mutter nicht sagen. Das OLG verurteilte die Frau zu dem Schadenersatz, weil die Interessen der Rechteinhaber schwerer wiegen. Der BGH prüft diese Entscheidung nun. Er hatte in einem früheren Urteil zu Gunsten familiärer Anschlussinhaber entschieden.

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