Biden schlägt Putin bei Telefonat Gipfeltreffen in Drittstaat vor

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US-Präsident Joe Biden (l.) und Russland Staatschef Wladimir Putin

US-Präsident Joe Biden hat dem russischen Staatschef Wladimir Putin inmitten angespannter Beziehungen ein Gipfeltreffen in einem Drittstaat vorgeschlagen. Ein solches Treffen könnte "in den kommenden Monaten" stattfinden, sagte Biden nach Angaben des Weißen Hauses am Dienstag in einem Telefonat mit Putin, in dem es auch um den Ukraine-Konflikt ging.

"Präsident Biden hat sein Ziel bekräftigt, stabile und berechenbare Beziehungen zu Russland aufzubauen, die im Übereinklang mit US-Interessen stehen", erklärte das Weiße Haus. "Er hat ein Gipfeltreffen in einem Drittstaat in den kommenden Monaten vorgeschlagen, um über die ganze Bandbreite an Themen (im Verhältnis) zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu beraten."

Biden zeigte sich in dem Gespräch "besorgt" über die jüngsten russischen Truppenverlegungen an die Grenze zur Ukraine und rief Moskau zur Deeskalation auf, wie das Weiße Haus weiter erklärte. Der US-Präsident habe auch die "unerschütterliche" Unterstützung der USA für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine betont.

Das Verhältnis zwischen dem neuen US-Präsidenten und Putin ist höchst angespannt. Biden hatte Mitte März in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob er Putin für einen "Mörder" halte, geantwortet: "Das tue ich." Der russische Präsident schlug Biden daraufhin eine Live-Debatte vor.

fs/dja