Bilanz nach einem Jahr: So viel gibt der Bund für das Baukindergeld aus

Die Internetseite war gerade freigeschaltet, da brach sie schon zusammen - so groß war vor einem Jahr der Ansturm auf das Baukindergeld.

Noch immer gehen bei der zuständigen KfW-Bankengruppe viele Anträge auf die staatliche Förderung ein. Innerhalb eines Jahres wurden rund 2,8 Milliarden Euro an Zuschüssen gewährt, wie Innenministerium und KfW am Freitag mitteilten. Doch das Projekt, eines der teuersten der großen Koalition, hat auch viele Gegner. Eine Jahresbilanz:

Anträge: Rund 135 000 Familien wollen bisher mit dem Baukindergeld ihren Traum vom Eigenheim erfüllen. Bis auf wenige Ausnahmen seien ihre Anträge auch bewilligt worden, sagte eine KfW-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Innenminister Horst Seehofer (CSU) zeigte sich zufrieden: „Wir haben damit schon Tausenden Familien den Erwerb der eigenen vier Wände erleichtert“, erklärte er. Das Baukindergeld entlaste zugleich den Mietwohnungsmarkt und schaffe für Familien langfristig eine solide Altersvorsorge.

Die Idee: Seit dem 18. September 2018 winkt Familien für den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Immobilie ein staatlicher Zuschuss. Pro Kind gibt es 12 000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1200 Euro. Letztmalig beantragt werden kann das Baukindergeld, wenn am 31. Dezember 2020 eine Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag.

Voraussetzungen: Familien und Alleinerziehende mit einem Kind dürfen nicht mehr als 90 000 Euro zu versteuerndes Haushaltseinkommen haben, um Baukindergeld zu bekommen. Bei größeren Familien liegt die Grenze höher. Um dies zu prüfen, bildet die KfW den...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung