Bildung: 50 neue Professoren für die Zukunft Berlins

Am Montag wurde das „Einstein-Zentrum Digitale Zukunft“ im Robert-Koch-Forum von Bürgermeister Michael Müller eröffnet.

Berlin soll ein Hotspot der digitalen Forschung werden. Wissenschaft, Politik und Wirtschaft haben sich auf Initiative von TU-Präsident Christian Thomsen zusammengetan, um dieses Ziel zu erreichen. Am Montag war es so weit: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) eröffnete das Einstein-Zentrum Digitale Zukunft im Robert-Koch-Forum an der Wilhelmstraße 67 in Mitte. Insgesamt fließen 38,5 Millionen Euro in das Projekt.

Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche

Digitalisierung – das klingt abstrakt. Doch sie hat längst alle Lebensbereiche erfasst. Einige Beispiele wurden im Einstein-Zentrum gezeigt. Etwa aus der Industrie: Vincent Wall hat eine Roboterhand entwickelt, die Gegenstände nicht mehr mit einer Metallkralle greift, sondern mit samtweichen, aufblasbaren Silikonfingern. Damit wird es möglich, dass Roboter mit empfindlichen Produkten hantieren – als Lebensmittelverkäufer zum Beispiel.

Digitalisierung ist längst auch Teil der Medizin: Ben Jastram und Joachim Weinhold entwickeln Herzklappen aus menschlichem Gewebe. Mit einem 3-D-Drucker bauen sie zunächst Gittergerüste von Herzklappen, auf denen sie dann in einem Reaktor menschliche Zellen züchten. So entstehen vitale Herzklappen aus menschlichem Gewebe.

Ole Höpfner und sein Team unterstützen Chirurgen bei Leberoperationen. Die Operateure tragen Datenbrillen, mit denen sie den genauen Verlauf von Adern und Nervenbahnen sehen – bevor sie zum Skalpell greifen. Das virtuelle Bild entsteht aus Daten von Tomografie-Aufn...

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