Coronavirus: CO2-Messgeräte an Schulen sollen vor Ansteckung schützen

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Berlins Schulen sollen in naher Zukunft mit CO2-Messgeräten ausgestattet werden, damit Lehrkräfte besser erkennen können, ab wann wieder gelüftet werden muss. Das Prinzip dieser kleinen Geräte, die etwas größer als ein Wecker sind, funktioniert sehr einfach: „Wenn der CO2-Gehalt in der Raumluft steigt, verfärbt sich die Anzeige von Grün über Gelb auf Rot“, erklärt Martin Klesmann, Sprecher der Senatsbildungsverwaltung. Spätestens bei gelbrot sollten die Fenster aufgerissen werden, womöglich auch die Tür, damit ein ordentlicher Frischluftdurchzug entsteht. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der das Virus nachweislich über die Luft übertragen wird, können diese CO2-Messgeräte als wichtiger Indikator dienen.

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Die Anschaffung läuft über die Senatsbildungsverwaltung. Wie hoch die Kosten am Ende dafür sein werden, ist noch nicht klar. Im Landesschulbeirat wurde die bevorstehende Vergabe schon thematisiert, allerdings hieß es dort auch, dass die Schulen nur eine begrenzte Zahl von Geräten gestellt bekommen werden. Die Rede war von zwei bis drei Geräten, die dann durch eine Schule wandern, also je nach Bedarf ausgeliehen werden. In der Senatsbildungsverwaltung wollte man keine festen Zahlen nennen, aber klar sei, dass nicht jeder Klassenraum sein eigenes CO2-Messgerät erhalten werde. Man müsse nach Bedarf gehen – wo ist ein Lerngruppe besonders groß oder wo lässt es sich schlechter lüften?

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