Bildung: Sekundarschulen in Berlin: Bei den Eltern besonders beliebt

Wie es Sekundarschulen gelingt, ihren Jugendlichen die bestmögliche Förderung zukommen zu lassen.

Die jüngste Geschichte der Refik-Veseli-Sekundarschule in Kreuzberg ist die eines Erfolgs. Seit zwei Jahren hat die Einrichtung mehr Anmeldungen für die siebten Klassen als Plätze, die Quote der Schüler, die nach der zehnten Klasse keinen Abschluss geschafft haben, ist von 27 auf zehn Prozent gesunken und liegt damit im berlinweiten Durchschnitt.

Die eigene Oberstufe startet im kommenden Schuljahr

Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass die Bildungseinrichtung zu jenen Sekundarschulen gehörte, die kaum nachgefragt sind – Schulen ohne eigene Oberstufe, an denen vor allem leistungsschwache Kinder lernen. Schulleiterin Ulrike Becker führt den Wandel auf das neue Schulprogramm zurück, das seit zwei Jahren den Alltag bestimmt. "Wir unterstützen abschlussgefährdete Schüler mit Lerncoaches und haben für jeden Jahrgang spezielle Förderpläne aufgestellt", sagt Becker. Das Ziel aller Pädagogen sei es, jeden Schüler so zu fördern, dass er den bestmöglichen Abschluss erreicht. Das Programm sei zusammen mit den Grundschulen entwickelt worden, die sich im Umfeld ihrer Einrichtung befinden, so Becker weiter.

Vom kommenden Schuljahr an wird die Refik-Veseli-Schule dann sogar eine eigene Oberstufe haben. Diese wird im Verbund mit der Friedrichshainer Emanuel-Lasker-Sekundarschule entstehen. "Die Schüler bleiben an ihrem jeweiligen Standort, können aber auch die Kursangebote der jeweils anderen Schule nutzen", sagt Becker. Es waren vor allem die Eltern, die für die Oberstufe gekämpft haben.

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