Bill Clinton mit Infektion ins Krankenhaus eingeliefert

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Bill Clinton (AFP/Martin BUREAU)

Der frühere US-Präsident Bill Clinton ist wegen einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Erkrankung stehe nicht in Zusammenhang mit dem Coronavirus, teilte sein Sprecher Angel Urena am Donnerstagabend (Ortszeit) auf Twitter mit, ohne weitere Details zu nennen. Der 75-Jährige sei bereits am Dienstag in eine Klinik im kalifornischen Irvine gebracht worden.

Clinton "befindet sich auf dem Weg der Besserung, ist guter Dinge und ist den Ärzten, Krankenpflegern und Mitarbeitern, die ihn hervorragend versorgt haben, unglaublich dankbar", erklärte Urena.

Er veröffentlichte auch eine Erklärung von Clintons Ärzten, wonach der frühere Präsident intravenös Antibiotika und Flüssigkeit erhalten habe. "Nach zwei Tagen Behandlung sinkt die Zahl der weißen Blutkörperchen und er spricht gut auf die Antibiotika an", erklärten die Mediziner Alpesh Amin und Lisa Bardack. Er bleibe zur ständigen Beobachtung im Krankenhaus. "Wir hoffen, dass er bald nach Hause gehen kann", fügten die Ärzte hinzu.

Laut einem Bericht des Senders CNN hat sich eine Harnwegsinfektion in Clintons Blutkreislauf ausgebreitet. Der Ex-Präsident habe während eines Besuchs in Kalifornien am Dienstag über Müdigkeit geklagt und sich für Tests ins Krankenhaus begeben.

Clinton war zwischen 1993 und 2001 US-Präsident. 1998 wurde ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet, weil er seine Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky zu verschleiern versucht hatte. Der Senat stimmte im Februar 1999 aber gegen eine Amtsenthebung. 2001 wurde Clinton von George W. Bush im Amt abgelöst.

Der Demokrat litt in der Vergangenheit häufiger unter Gesundheitsproblemen. 2004 unterzog er sich im Alter von 58 Jahren einer vierfachen Bypass-Operation, nachdem die Ärzte eine Herzerkrankung diagnostiziert hatten. Seitdem ernährt sich Clinton, der eine Vorliebe für fettes Essen haben soll, vegan. 2010 ließ er sich einen Stent einsetzen.

noe/lan

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