Biologie: Saharastaub mit vielen Mikroorganismen belastet

Stürme über Nordafrika wirbelten riesige Mengen Saharastaub nach Europa. Jetzt wurde er untersucht - mit unerfreulichen Ergebnissen.

Trient/Innsbruck. Der aus der Sahara von Wüstenstürmen nach Mitteleuropa gewehte Staub ist möglicherweise gefährlicher als bisher angenommen. In den Ablagerungen des Staubs haben Forscher aus Italien und Österreich unerwartet viele und vielfältige Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze aus der Wüste gefunden.

"Wenn die sich etablieren, können sie eine Gefahr darstellen", sagt Tobias Weil, Leiter des Forscherteams aus Geologen, Meteorologen und Mikrobiologen. Die Wissenschaftler haben in diesem Winter in den Dolomiten...

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