Bitkom: Bevölkerung steht «Digital Health» positiv gegenüber

Dem Bitkom zufolge gibt es etwa großes Interesse an der Digitalisierung der Patientendaten. Foto: Marijan Murat

Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens laut einer aktuellen Studie weitgehend positiv gegenüber.

Demnach gibt es etwa großes Interesse an der Digitalisierung der Patientendaten. Laut Umfrage haben 32 Prozent schon einmal Befunde digital etwa auf einer CD erhalten, 43 Prozent würden die Resultate gerne in digitaler Form bekommen.

«Die digitale Übertragung von Unterlagen erleichtert die Kommunikataion zwischen Versicherten, Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus und erspart Patienten viele Wege», sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Die Digitalisierung berge gerade im Gesundheitswesen «riesiges Potenzial für eine bessere und effizientere Versorgung».

In der Umfrage gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, Gesundheitsthemen im Internet zu recherchieren. 45 Prozent nutzen demnach Gesundheits-Apps, weitere 45 Prozent könnten sich vorstellen, solche Apps, die zum Beispiel Körper oder Fitnessdaten aufzeichnen, zu nutzen. Online vereinbaren bereits 18 Prozent Termine mit dem Arzt, 40 Prozent würden es gern tun, wenn es das Angebot geben würde.

Für die Ergebnisse hat der Bitkom 1003 Menschen ab 14 Jahren befragt, darunter 798 Internet- und 698 Smartphone-Nutzer.

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