• Wer heute Morgen aus der Haustür geht, dem wird es nicht nur um die Nasenspitze ziemlich kühl vorkommen. Die Temperaturen liegen an diesem Mittwochmorgen stellenweise nur bei 4 Grad, wie beispielsweise in der Region Kaiserslautern. Direkt über dem Erdboden, also in 5 cm Höhe, wurden in Gießen sowie in Hof/Oberfranken sogar nur 3 Grad gemessen. Das sind Temperaturen wie im Vollherbst.

    „Das der August auch anders kann, das haben wir heute vor exakt 2 Jahren gesehen. Am 20. August 2012 wurde in Deutschland der Höhepunkt einer Hitzewelle erreicht. Die Temperaturen kletterten fast überall über die 30-Grad-Marke. In Dresden wurde sogar fast die 40-Grad-Marke erreicht. Hier wurde der Höchstwert des Landes mit 39,8 Grad bestimmt. Damit war man nur noch 0,4 Grad vom bisherigen Jahrhundertrekord in Deutschland entfernt gewesen. Damals wurde im Vorfeld sogar darüber spekuliert worden, ob der Jahrhundertrekord fallen könnte“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (

    Weiterlesen »Von Hitzewelle 2012- fast 40 Grad am 20. August – Hochsommer 2014 ist vorbei!
  • Mobile Payment ist die Bezahlmethode der Zukunft, darin sind sich Experten einig. Doch noch mangelt es an markttauglichen Programmen. Die App Payfriendz will dies ändern. Mit ihr lässt sich Geld im Freundeskreis so einfach wie eine SMS versenden, und das auch noch kostenlos.


    Payfriendz will mobile Überweisungen so einfach machen wie das versenden von SMS. (Bild: Payfriendz LTD/Google Play)Payfriendz will mobile Überweisungen so einfach machen wie das versenden von SMS. (Bild: Payfriendz LTD/Google Play)

    Das deutsch-britische Startup will den virtuellen Geldtransfer zwischen Freunden revolutionieren und das Whatsapp für Überweisungen sein. Dazu setzt die bisher für Android und iOS erhältliche Anwendung auf das Peer-to-Peer-Prinzip. Sie greift auf die im Smartphone gespeicherten Kontakte zu, um Geld versenden oder anfordern zu können. Zuvor müssen User allerdings mit einer SMS eingeladen werden.

    Technologie der Zukunft? Allein der Durchbruch fehlte bisher

    Payfriendz könnte das nutzerfreundliche und einfache, günstige und umfangreiche Mobile-Payment-Programm sein, das noch auf sich warten lässt. Denn bisher konnte sich keines der bereits existierenden Programme plattformübergreifend durchsetzen. Im mobilen Bereich

    Weiterlesen »Von Mobiles Bezahlen: App Payfriendz lockt mit kostenlosem Geldtransfer
  • Polizeibeamte mit Mundschutz besprechen sich vor dem Jobcenter in Berlin. (Bild: dpa)Polizeibeamte mit Mundschutz besprechen sich vor dem Jobcenter in Berlin. (Bild: dpa)

    Ein Jobcenter in Berlin wird abgeriegelt – Verdacht auf das gefürchtete Ebola-Virus.  Ein
    Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei folgt.

    Eine Reportage von Jan Rübel

    In ihren Gesichtern steht die Angst geschrieben, aber auch Erleichterung. In kleinen Gruppen verlassen Menschen das Jobcenter in der Storkower Straße in Berlin-Pankow. Drei Stunden hatten sie festgesessen und gewartet – nicht auf ihren Termin beim Berufsberater, sondern darauf, dass sie dort raus können; und dass ihnen nichts Schlimmeres passiert ist. Frauen haben ihre Köpfe mit Tüchern umwickelt, Männer halten Zeitungen vors Gesicht. Um sie herum Feuerwehr und Polizei.

    Um 10:46 Uhr wurde Alarm geschlagen. Eine Frau, 30, war im ersten Stock des Jobcenters zusammengebrochen, lag bewusstlos auf dem Boden. Die eintreffenden Rettungskräfte hatten sie wiederbelebt. Sie erfuhren, dass die Frau vor kurzem aus Afrika eingereist war, dass sie Schmerzen im Kopf und im Bauch hatte, an Fieber litt. Erster Verdacht: Malaria. Doch der

    Weiterlesen »Von Ebola-Verdacht in Berlin
  • Nach Bootsunglück: Touristen treiben stundenlang im Meer (Bild: dpa)Nach Bootsunglück: Touristen treiben stundenlang im Meer (Bild: dpa)


    Das Schiff sinkt, die Rettung ist fern: 20 Touristen und die Crew kämpfen im Meer stundenlang ums Überleben. Zehn schaffen es auf eine Insel. Die anderen treiben mehr als 24 Stunden im Meer.

    Ein Segeltörn, der zum Alptraum wird: In Indonesien geht ein Touristenboot unter, 20 Urlauber und fünf Crewmitglieder kämpfen stundenlang gegen Wellen, Angst und Erschöpfung ums Überleben. Wie Schiffbrüchige im Film retten sich einige auf eine einsame Insel. 18 Touristen, darunter vier Deutsche, und die Crew werden später gerettet. Doch zwei Spanier werden auch am Montag noch vermisst. Das indonesische Fernsehen zeigt die Überlebenden, teils mit schwerem Sonnenbrand, aber in erstaunlich guter Verfassung.

    Es war so ein typischer Urlaubstraumtrip: ein romantisches Segelschiff namens «Versace Amara» mit hölzernen Dielen, ein lauer südostasiatischer Wind in den bunten Segeln - und 20 Touristen in Urlaubslaune. Tony Lawton und Gaylene Wilkinson aus Neuseeland sind dabei. Sechs Wochen Indonesien mit

    Weiterlesen »Von Horrornacht nach Bootsunglück - Touristen treiben stundenlang im Meer
  • Was viele Menschen als unästhetisch oder unhygienisch empfinden, ist absolut überlebenswichtig: Schwitzen. Mit Hilfe der Verdunstungskälte, die unser Körper beim Schwitzen generiert, verhindern wir eine tödliche Überhitzung bei heißen Temperaturen oder beim Sport. Drei Millionen Schweißdrüsen auf der Haut bewerkstelligen die lebenswichtige Flüssigkeitsabgabe.

    Lästig aber lebenswichtig: Das muss man zum Schwitzen wissen Schweiß stinkt

    Stimmt nicht. Auch wenn er manchmal lästig ist und nicht in das Bild eines gepflegten Menschen des 21. Jahrhunderts passt: Schweiß ist nichts, wovor man sich ekeln muss. Achselschweiß ist eine geruchlose Flüssigkeit und besteht zu 99 Prozent aus Wasser und über 250 verschiedenen Substanzen wie Zucker, Milchsäure und Harnstoff.

    Unangenehme Gerüche entstehen erst dann, wenn bestimmte Hautbakterien den abgesonderten Schweiß abbauen. Die sind übrigens bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich und führen dazu, dass Frauen einen schwachen "sauren" und Männer einen intensiveren Geruch haben.

    Schwitzen kann auf KrankheitenWeiterlesen »Von Lästig aber lebenswichtig: Das muss man zum Schwitzen wissen
  • Deutschlands Auslandsgeheimdienst habe Freunde belauscht. Nun ja. Warum eigentlich nicht? (Bild: AFP)Deutschlands Auslandsgeheimdienst habe Freunde belauscht. Nun ja. Warum eigentlich nicht? (Bild: AFP)

    Das Gejammer ist groß: Deutschlands Auslandsgeheimdienst habe Freunde belauscht. Nun ja. Warum eigentlich nicht? Ein Blick auf unsere Freunde.


    Ein Kommentar von Jan Rübel

    Wir empören uns gern, darin sind wir jedenfalls eine Großmacht. Der US-Geheimdienst NSA zum Beispiel, der hat es mittlerweile in Deutschland zu einem Popstar gebracht: Sein Logo findet sich auf T-Shirts und Tragetaschen, immer mit satirischem Unterton. Hören die uns doch ab, die Bösen.

    Klar geht das massenhafte Abfischen jeglicher elektronischer Kommunikation durch die NSA weltweit, wie es die Snowden-Affäre ans Licht gebracht hat, gar nicht. Umso toller konnten wir uns zurücklehnen und meinen: Mit den Schmuddelkindern aus den USA, mit denen haben wir nichts zu tun. Wir sind moralisch erhaben.

    Dieses etwas hochnäsige Selbstbild hat am vergangenen Wochenende nun einen Knacks erhalten. Nicht nur wurden die Telefonate von zwei US-Außenministern durch den Bundesnachrichtendienst (BND) abgefangen, sondern die deutschen

    Weiterlesen »Von Warum der BND spionieren muss
  • Wikileaks-Gründer Julian Assange will sich laut einem TV-Bericht der Polizei stellen. Seit zwei Jahren lebt er in der ecuadorianischen Botschaft. Er soll gesundheitliche Probleme haben.

    Wie der Sender "Sky News" berichtet, steht Julian Assange kurz davor, die ecuadorianische Botschaft in London zu verlassen. Er soll Herzprobleme haben und könnte medizinische Hilfe benötigen. Am Montagmorgen will Assange demnach eine Pressekonferenz geben, auf der er seine nächsten Schritte erläutern werde.

  • Mollaths Verdienst


    Das Regensburger Wiederaufnahmeverfahren war ein Wiedergutmachungsverfahren. Das Gericht erforschte an 15 Verhandlungstagen so gründlich die Wahrheit, wie es die Regel und nicht die Ausnahme sein muss, wenn es um die Existenz eines Menschen geht. Richterin Elke Escher hat richterliche Unabhängigkeit bewiesen und ein mutiges Urteil gesprochen. Zugleich hat sie die Gerichtspsychiatrie und die Justiz rehabilitiert. Manche werden in ihrem Urteil nun die Fortsetzung des "Vernichtungsfeldzuges" gegen Mollath sehen, wie einer seiner Unterstützer das Urteil sogleich kommentierte. Das Gegenteil ist der Fall.

    Der Freispruch für Mollath war gesetzt. Das Urteil in einem Wiederaufnahmeprozess zugunsten eines Angeklagten darf nicht härter ausfallen als das Urteil im Ursprungsprozess, das ein Freispruch wegen Schuldunfähigkeit war. Mutig aber ist, dass das Gericht zu der Feststellung kommt: Mollath hat seine Frau 2001 misshandelt und sei zum Tatzeitpunkt vielleicht psychisch krank gewesen. Wer so

    Weiterlesen »Von Mollaths Verdienst
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    Karl-Theodor zu Guttenberg mischt sich per Mail in die Debatte ein. (Bild: dpa/Archiv)Karl-Theodor zu Guttenberg mischt sich per Mail in die Debatte ein. (Bild: dpa/Archiv)


    Der ehemalige Verteidigungsminister ist zurück: Er kritisiert in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung die Bundesregierung wegen ihrer Verzagtheit im Irak-Konflikt. Das ist erwartbar, falsch und ein echter zu Guttenberg

     

    Ein Kommentar von Jan Rübel

    Er kann es nicht lassen, der Mangel an Scheinwerferlicht scheint an Karl-Theodor zu Guttenberg zu nagen. Und so schaltet er sich hin und wieder in deutsche Debatten ein mit einer Mail aus Amerika. Dorthin war der nach einer Plagiatsaffäre gestürzte Ex-Bundesverteidigungsminister geflüchtet.

    Und nein. Es geht ihm nicht um die Debatte an sich, nur um Inhalte. Er sieht sich nicht nur als Schubser, der nötige, aber bittere Wahrheiten ausspricht, damit die lahmen Deutschen endlich den Hintern hochkriegen. Zu Guttenberg geht es um sich selbst, und das liest sich klar zwischen den Zeilen seines jüngst veröffentlichten Zwischenrufs aus den USA.

    Das Schlachtfeld, auf dem er sich tummelt, ist der Irak. Dort morden Terrormilizen des Terrorhaufens

    Weiterlesen »Von Zu Guttenberg ist zynisch
  • Apps zur Mückenabwehr

    Sommerzeit ist Stechmückenzeit. Mit Räucherspiralen, Fliegengittern und Duftstoffen werden die nervigen Insekten ferngehalten. Anti-Moskito-Apps für Smartphone und Tablet versprechen eine besonders einfache und wirksame Alternative im Kampf gegen die Blutsauger. Doch wie gut sind sie wirklich?

    Die nervigen Stechmücken hinterlassen vor allem im Sommer juckende Souvenirs. (Bild: dpa)Die nervigen Stechmücken hinterlassen vor allem im Sommer juckende Souvenirs. (Bild: dpa)


    Es ist eines der nervigsten Souvenirs des Sommers: ein juckender Mückenstich. Stechmücken lauern beim abendlichen Grillen, am Badesee und Zuhause, wenn ihr Summen in der nächtlichen Stille besonders unangenehm zu hören ist. Im Kampf gegen die fliegenden Blutsauger versprechen nun App-Entwickler Hilfe über das Smartphone.

    Apps imitieren die Feinde der Mücken

    Die kostenlose iOS-Anwendung "Anti Mosquito – Sonic Repeller" sendet hochfrequente Töne aus und will damit die natürlichen Feinde der Mücken imitieren. Von den Mücken geplagte Nutzer können Frequenzen zwischen 14 und 20 kHz wählen. Für Android gibt es ähnliche Apps, zum Beispiel "Anti Mosquito Sonic Repellent". Hier stehen Frequenzen zwischen 16Weiterlesen »Von Apps zur Mückenabwehr

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