Blogposts von Felix Gussone

  • Fliegende Blutsauger - die wichtigsten Fakten zu Mückenstichen und Gesundheit

    Virusinfektionen wie HIV können nicht durch Mückenstiche übertragen werden. Foto: dpaVirusinfektionen wie HIV können nicht durch Mückenstiche übertragen werden. Foto: dpa

    Nicht nur wir Menschen freuen uns über den Sommer - auch ein anderes Lebewesen jubelt in diesem Jahr über ideale Bedingungen: Die Stechmücke. Nach Regen und anschließender Hitze gibt es perfekte Voraussetzungen für die blutdurstigen Sauger, die uns nicht selten den Grill-Abend vermiesen. Aber sind Mückenstiche wirklich harmlos? Die wichtigsten Fakten zu Mückenstichen.

    In unserem Land müssen wir uns über Malaria, Gelbfieber und andere von Mücken übertragene Krankheiten glücklicherweise keine Sorgen machen. Trotzdem fragen sich viele zu Recht, ob der Mückenstich ein Risiko für die Gesundheit darstellt. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

    1. HIV/AIDS kann NICHT durch Mücken übertragen werden

    Man stelle sich vor, eine Mücke sticht einen Menschen mit HIV, fliegt zum nächsten Opfer und sticht zu. Besteht in diesem Fall ein Risiko, sich über den Stechrüssel der Mücke mit HIV anzustecken? Die Antwort lautet ganz klar NEIN. 

    Der wichtigste Grund dafür: Der Erreger von AIDS - das HI-Virus -

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  • US-Studie: Katzen-Parasit könnte psychische Krankheiten verursachen

    Ein Katzen-Parasit könnte ungeahnte Folgen haben (Bild: CF)Ein Katzen-Parasit könnte ungeahnte Folgen haben (Bild: CF)

    Für viele Katzenfreunde ist es eine unangenehme Nachricht: Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen einem von Katzen übertragenen Parasit und psychiatrische Erkrankungen wie Schizophrenie und Depression geben könnte. Der Parasit, um den es hier geht, ist dabei kein unbekannter: Toxoplasmen, die Verursacher der besonders bei Schwangeren gefürchteten Toxoplasmose.

    Forscher der renommierten Johns Hopkins University in den USA haben herausgefunden, dass Kinder, die mit Katzen aufwuchsen, später häufiger ernste psychische Krankheiten entwickelten. Auch weitere Studien aus anderen Ländern haben in der Vergangenheit gezeigt, dass eine Person, die den Katzenparasiten in sich trägt, eine doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit hat, Schizophrenie zu entwickeln. Der Grund: Ein fieser Parasit mit dem Namen Toxoplasma gondii.

    Aber erstmal der Reihe nach: Was ist eine Toxoplasmose?

    Unter einer "Toxoplasmose" versteht man die Infektion mit einem Parasiten namens Toxoplasma

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  •  Foto: Monique Wüstenhagen Foto: Monique Wüstenhagen

    Wenn man heutzutage an sexuell übertragbare Krankheiten (sexually transmitted diseases, STDs) denkt, dann fallen einem sofort prominente Vertreter ein: HIV, HPV, Hepatitis-B und Hepatitis C - allesamt Viruserkrankungen, die nach dem Sex für böse Überraschungen sorgen können. Neben diesen Viren gibt es aber auch noch Bakterien, die oft in Vergessenheit geraten. Allen voran die Erreger für Syphilis und Tripper. 

     Für  Geschlechtskrankheiten (STDs) muss sich niemand schämen. Wer zu lange mit dem Arztbesuch wartet, riskiert Komplikationen und kann andere Menschen anstecken. Ein geeigneter Ansprechpartner ist zunächst der Haus- und dann der Hautarzt, der neben der Haut auch gleichzeitig Spezialist für Geschlechtskrankheiten ist.

    Der Syphilis-Erreger - ein unangenehmes Bakterium

    Syphilis wird nicht wie häufig angenommen durch Viren hervorgerufen. Bei dieser sexuell übertragbaren Krankheit (STD) ist es ein Bakterium, das nach dem Sex überaus unangenehm werden kann. 

    Anders als bei Viren wie

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  • Stich mit Folgen: Warum können Zecken-Stiche so gefährlich sein?

    Zecken sind gefährlich für den Menschen (Bild: dpa)Zecken sind gefährlich für den Menschen (Bild: dpa)

    Die Zecken-Saison hat begonnen: Mit den warmen Temperaturen lauert das parasitäre Spinnentier wieder im Wald, im Gebüsch und Gras auf seine Opfer. Die winzigen Spinnentiere halten sich bevorzugt in hohen Gräsern an Wald- und Wegrändern oder in Parkanlagen auf. Dort werden die Parasiten von vorbeigehenden Menschen und Tieren abgestreift und gelangen so auf ihren Wirt. In den meisten Fällen ist ein Zecken-Stich nicht weiter schlimm.

    Die Hauptaktivität der Zecken liegt in den wärmeren Monaten Mai, Juni und im September. Zu dieser „Zeckenzeit" erkennen die Minivampire ihre potenziellen Opfer und Blutspender an Körperwärme, Erschütterungen beim Gehen sowie an Duftstoffen.

    Bei uns Menschen bevorzugen sie warme und feuchte Hautstellen, an denen die Schutzbarriere besonders dünn ist: Kniekehlen sowie die Areale zwischen den Beinen und unter den Armen erfüllen diese Kriterien und werden deswegen oft von Zecken heimgesucht.

    Zeckenstich: Von harmlos bis tödlich

    Zeckenstiche sind meistens harmlos und

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  • Trotz Bombendrohung: Heidi Klum nicht aus der Ruhe zu bringen

    "Business as usual"

    Nachdem dem das "Germany's next Topmodel"-Finale am Donnerstag wegen einer Bombendrohung vorzeitig beendet werden musste, geht für Moderatorin Heidi Klum der Alltag weiter. Am Freitag nahm sie tatsächlich einen Termin in Berlin wahr, um ihre neue Lingerie-Kollektion vorzustellen - "business as usual".

    Das Model erschien am Mittag im Berliner Kaufhaus "KaDeWe", um 13.00 Uhr sollte sie ihre neue Unterwäsche vor der Presse anpreisen. Dessous waren offenbar das einzige Thema, das interessieren sollte: Laut Medienberichten gab Klum keinerlei Statement zu den Ereignissen des vergangenen Abends ab. Fragen zur Bombendrohung sollen nicht gestattet gewesen sein. 

     

    Heidi Klum gestern während der Show - heute schon wieder bei einem Pressetermin (Foto: dpa)Heidi Klum gestern während der Show - heute schon wieder bei einem Pressetermin (Foto: dpa)

    Eine "Bild"-Redakteurin hatte während der Pressekonferenz auf ihrem Twitter-Account geschrieben, dass sich Klum wie ein "Vollprofi" verhalte.

    Heidi Klum stellt ihre Kollektion vor - am Tag nach der Bombendrohung (Screenshot: twitter.com/HendrikjeK)<div><span style=line-height: 19.2000007629395px;> </span></div>

    Eine weitere "Bild"-Redakteurin schreibt auf ihrem Twitter-Account, dass die Bombendrohung vom Vortag "mit keinem Wort erwähnt" wurde. Außerdem postet sie ein Foto, auf dem Klum nur im

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  • Das blaue Wunder: Was man(n) über Potenzpillen wissen sollte

    Viagra (Foto: Uli Deck)Viagra (Foto: Uli Deck)

    In der Geschichte der Medizin stößt man immer wieder auf Fälle, in denen bahnbrechende Entdeckungen ganz zufällig gemacht wurden. Da wäre beispielsweise ein Medikament, das zu Beginn seiner Laufbahn vom amerikanischen Pharmakonzern Pfizer als Bluthochdruck-Präparat getestet wurde. Als die männlichen Testpersonen dann zum Ende der Studie nach weiteren Pillen verlangten, wurde man bei Pfizer aufmerksam. Warum wurde es von den Männern nicht mehr aus der Hand gegeben?

    Heute, mehr als 13 Jahre nach der Zulassung des Stoffes Sildenafil, auch besser bekannt unter dem Namen „Viagra", weiß man warum: Geschätzten 40 Millionen Männern und natürlich auch zahlreichen frustrierten Ehefrauen hat das blaue Pillchen den Spaß im Schlafzimmer zurückgebracht.

    Das hauptsächliche Anwendungsgebiet für Viagra ist die erektile Dysfunktion - umgangssprachlich Potenzprobleme beim Mann. Oft is hier eine verminderte oder gestörte Füllung der Blutgefäße im Penis die Ursache für lästige Sex-Flauten.

    Genau an dieser

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  • Tattoos und Gesundheit: Das muss man zum Körper-Kult wissen

    Jeder Vierte unter 30 tr&auml;gt ein Tattoo. (Bild: dpa)Jeder Vierte unter 30 trägt ein Tattoo. (Bild: dpa)

    Tätowierungen sind schon seit langem mehr als nur ein vorübergehender Modetrend - unter 30 trägt jeder Vierte ein permanentes Kunstwerk am Körper. Tattoos entstehen durch eine Verletzung der Haut mit Nadeln, die zuvor in Farbe getaucht wurden. Durch die kleinen Wunden gelangen die Farbpigmente in tiefere Hautschichten, wo sie dann bleiben.

    1. Infektionen mit HIV und Hepatitis sind in Deutschland unwahrscheinlich

    In Deutschland braucht man sich in genehmigten Tattoo-Studios über Infektionskrankheiten wie HIV und Hepatitis keine Gedanken machen. Der Grund: Genehmigte Studios unterliegen hier strikten Hygienevorschriften. Im Hinblick auf HIV und Hepatitis sind Tätowierungen also nur dann gefährlich, wenn diese strengen Vorschriften missachtet werden.

    Vorsicht ist hingegen im Urlaub geboten, denn hier fehlen häufig entsprechende Standards. HIV oder Hepatitis-Infektionen durch Tattoos sind dann theoretisch möglich.

    2.  Ein Tattoo ist eine offene Wunde

    Entzündungen des Tattoos sind häufig

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  • Frühjahrsputz für den Körper: Diese Vorsorge-Untersuchungen machen Sinn

    Vorsorge - was Sie dazu wissen m&uuml;ssenVorsorge - was Sie dazu wissen müssen

    Egal ob die geschlechtsspezifische Krebsvorsorge bei der Frau und beim Mann oder die Darmkrebsvorsorge bei beiden Geschlechtern - überflüssig sind diese Untersuchungen nie. Bei den ganzen unterschiedlichen Vorsorgeangeboten die in der westlichen Medizin angeboten werden, kann man jedoch schnell den Überblick verlieren. Und wenn es dann darum geht, was nun eigentlich von der Krankenkasse übernommen wird, haben viele schon allein aufgrund der Verwirrung keine Lust mehr auf den Weg zum Arzt.

    Dabei können wir uns in Deutschland wirklich glücklich schätzen: Hier gibt es ein „gesetzliches Früherkennungsprogramm", das die Voruntersuchungen für die deutsche Bevölkerung gewährleistet. Alle Leistungen, die dort enthalten sind, werden  von den Krankenkassen finanziert. Auch die im Folgenden genannten Untersuchungen werden im Normalfall ab einem bestimmten Lebensalter von den Krankenkassen übernommen. Bei vorhandenen familiären Risikofaktoren gibt es Sonderregelungen - die Untersuchungen finden in

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  • Erste Hilfe bei Heuschnupfen - so übersteht man die Pollenflugzeit

    Allergiker haben zurzeit keinen Spa&szlig;.Allergiker haben zurzeit keinen Spaß.

    Gehören Sie auch zu den Menschen, für die das Taschentuch zum ständigen Begleiter wird, sobald Frühlingstemperaturen lästige Pollen durch die Luft schicken? Diese Tipps und Infos können helfen, den Frühling weniger pollengeplagt zu überstehen.

    Wenn die Pollen um die Häuser fliegen, sollten Allergie-Geplagte die Wäsche zum Trocknen keinesfalls draußen aufhängen. Der Grund: Die Pollen bleiben an der Kleidung haften und begleiten den Betroffenen über den ganzen Tag hinweg - so sind Niesattacken selbst im Büro vorprogrammiert.

    Auch wichtig: Abends die Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen. Wer will schon eine große Prise Pollen aus der Kleidung im Bett und eine laufende Nase beim Einschlafen?

    Während der Pollenflugzeit sollten Betroffene zudem ihre Haare vor dem Zubettgehen waschen. Auch tägliches Spülen der Nase hilft, die Symptome zu lindern.

    Menschen, die stark allergisch auf Pollen reagieren, sollten außerdem auf Sport im Freien verzichten. Zumindest dann, wenn die Symptome sich

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  • Waschen, zählen, shoppen - Das muss man zu Zwangsstörungen wissen

    Noch alle da? Schnell mal nachzählen! Menschen mit einer Zwangsstörung haben das Gefühl, bestimmte Handlungen immer wieder ausführen zu müssen. (Foto: Franziska Koark/dpa)Noch alle da? Schnell mal nachzählen! Menschen mit einer Zwangsstörung haben das Gefühl, bestimmte Handlungen immer wieder ausführen zu müssen. (Foto: Franziska Koark/dpa)

    Wir waschen uns die Hände nicht länger als 20 Sekunden. Manche Menschen tun dies jedoch minutenlang und mehrmals am Tag. Die Ursache dafür kann eine Zwangsstörung sein.

    Die Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. geht davon aus, dass ein bis zwei Prozent der gesamten Bevölkerung irgendwann im Leben unter ausgeprägten Zwängen leiden. Doch schon bei der Definition beginnen die Missverständnisse, denn Zwang ist nicht gleich Zwang.

    Zwangshandlungen - Beruhigung durch Gewohnheit

    Eine Zwangshandlung ist eine beabsichtigte Handlung, die immer wiederholt wird. Dabei ist die Handlung stereotyp, das heißt, dass sie immer nach dem gleichem Muster abläuft. Ein Zwangskranker mit einem Waschzwang wird sich wieder und wieder seine Hände nach dem gleichen Muster waschen und ein Mensch mit Kontrollzwang überprüft die Knöpfe der Herdplatte stets in der gleichen Reihenfolge.  Sinnvoll ist zwanghaftes Verhalten in den meisten Fällen nicht. Oft wissen die Betroffenen über ihre „irrationalen" Taten

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