Blog-Beiträge von Felix Gussone

  • Erste Hilfe bei Heuschnupfen - so übersteht man die Pollenflugzeit

    Allergiker haben zurzeit keinen Spaß.Allergiker haben zurzeit keinen Spaß.

    Gehören Sie auch zu den Menschen, für die das Taschentuch zum ständigen Begleiter wird, sobald Frühlingstemperaturen lästige Pollen durch die Luft schicken? Diese Tipps und Infos können helfen, den Frühling weniger pollengeplagt zu überstehen.

    Wenn die Pollen um die Häuser fliegen, sollten Allergie-Geplagte die Wäsche zum Trocknen keinesfalls draußen aufhängen. Der Grund: Die Pollen bleiben an der Kleidung haften und begleiten den Betroffenen über den ganzen Tag hinweg - so sind Niesattacken selbst im Büro vorprogrammiert.

    Auch wichtig: Abends die Kleidung nicht im Schlafzimmer ausziehen. Wer will schon eine große Prise Pollen aus der Kleidung im Bett und eine laufende Nase beim Einschlafen?

    Während der Pollenflugzeit sollten Betroffene zudem ihre Haare vor dem Zubettgehen waschen. Auch tägliches Spülen der Nase hilft, die Symptome zu lindern.

    Menschen, die stark allergisch auf Pollen reagieren, sollten außerdem auf Sport im Freien verzichten. Zumindest dann, wenn die Symptome sich

    Weiterlesen »Von Erste Hilfe bei Heuschnupfen - so übersteht man die Pollenflugzeit
  • Waschen, zählen, shoppen - Das muss man zu Zwangsstörungen wissen

    Noch alle da? Schnell mal nachzählen! Menschen mit einer Zwangsstörung haben das Gefühl, bestimmte Handlungen immer wieder ausführen zu müssen. (Foto: Franziska Koark/dpa)Noch alle da? Schnell mal nachzählen! Menschen mit einer Zwangsstörung haben das Gefühl, bestimmte Handlungen immer wieder ausführen zu müssen. (Foto: Franziska Koark/dpa)

    Wir waschen uns die Hände nicht länger als 20 Sekunden. Manche Menschen tun dies jedoch minutenlang und mehrmals am Tag. Die Ursache dafür kann eine Zwangsstörung sein.

    Die Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. geht davon aus, dass ein bis zwei Prozent der gesamten Bevölkerung irgendwann im Leben unter ausgeprägten Zwängen leiden. Doch schon bei der Definition beginnen die Missverständnisse, denn Zwang ist nicht gleich Zwang.

    Zwangshandlungen - Beruhigung durch Gewohnheit

    Eine Zwangshandlung ist eine beabsichtigte Handlung, die immer wiederholt wird. Dabei ist die Handlung stereotyp, das heißt, dass sie immer nach dem gleichem Muster abläuft. Ein Zwangskranker mit einem Waschzwang wird sich wieder und wieder seine Hände nach dem gleichen Muster waschen und ein Mensch mit Kontrollzwang überprüft die Knöpfe der Herdplatte stets in der gleichen Reihenfolge.  Sinnvoll ist zwanghaftes Verhalten in den meisten Fällen nicht. Oft wissen die Betroffenen über ihre „irrationalen" Taten

    Weiterlesen »Von Waschen, zählen, shoppen - Das muss man zu Zwangsstörungen wissen
  • Hepatitis-Viren - Unsichtbare Gefahr für Leber und Gesundheit

    Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen (Foto: Ralf Hirschberger/dpa)Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen (Foto: Ralf Hirschberger/dpa)

    Auslöser für eine Hepatitis, die Entzündung des Lebergewebes, sind in den meisten Fällen Viren aus der Umwelt, die unterschiedlich infektiös und gefährlich sind. Besonders weit verbreitet sind Hepatitis-A- und B-Viren, gegen die es glücklicherweise eine wirksame Impfung gibt.


    Hepatitis A - Eine der häufigsten Reisekrankheiten

    Die Hepatitis A ist die Lebererkrankung, die als eine der häufigsten Reisekrankheiten nicht selten im Urlaub in südlichen Ländern auftritt oder von dort mit nach Hause gebracht wird.

    Das Hepatitis-A-Virus (HAV) wird auf direktem Weg über Lebensmittel übertragen, die mit Rückständen aus Fäkalien verunreinigt sind. Häufig sind es Muscheln aus dem Mittelmeer, die zu einer HAV-Infektion führen: In ihnen können sich Rückstände von Fäkalien aus dem Abwasser ansammeln.

    Sogar durch Schmierinfektionen ist eine Übertragung möglich - also theoretisch auch über die Türklinke einer Toilette. Auch Reisende, die im 5-Sterne-Hotel absteigen, sind vor der infektiösen Überraschung

    Weiterlesen »Von Hepatitis-Viren - Unsichtbare Gefahr für Leber und Gesundheit
  • Sturz auf den Kopf - die wichtigsten Fakten zur Gehirnerschütterung

    Eine Gehirnerschütterung ist eine erste Angelegenheit (Bild: thinkstock)Eine Gehirnerschütterung ist eine erste Angelegenheit (Bild: thinkstock)

    Unser Gehirn ist ein überaus empfindliches Organ: Es verarbeitet Sinneseindrücke und reguliert als zentrale Schaltstation zahlreiche Funktionen anderer Organe. Obwohl es vom Schädelknochen umgeben ist, kann das Gehirn bei einem Sturz oder Schlag auf den Kopf “erschüttert” werden. Von Sportlern wird dies häufig als Lappalie abgetan - harmlos ist eine Gehirnerschütterung jedoch ganz und gar nicht.

    Eine Gehirnerschütterung ist medizinisch gesehen die leichteste Form einer Schädel-Hirn-Verletzung. In Deutschland erleiden etwa 250.000 Menschen pro Jahr eine solche Kopfverletzung - häufig als Folge von Unfällen beim Sport.

    Die Gehirnerschütterung entsteht, wenn das Gehirn durch äußere Gewalt von innen gegen die Schädelwand stößt. Hierbei ist zu beachten, dass bei einer Gehirnerschütterung Kopfhaut und Schädelknochen nicht verletzt sein müssen.

    Ähnliche Symptome beim schweren Schädel-Hirn-Trauma

    Charakteristisch für eine Gehirnerschütterung sind Erinnerungslücken für den Zeitraum vor und

    Weiterlesen »Von Sturz auf den Kopf - die wichtigsten Fakten zur Gehirnerschütterung
  • Griechenland erneuert Reparationsforderungen

    Griechenlands Regierungschef Alxis Tsipras bei einer Rede im Parlament in Athen (Foto: dpa)Griechenlands Regierungschef Alxis Tsipras bei einer Rede im Parlament in Athen (Foto: dpa)

    Das griechische Parlament will erneut Reparationsforderungen aus dem Zweiten Weltkrieg an Berlin prüfen. Dazu berief das Parlament einen Ausschuss aller Parteien ein, wie das Parlamentspräsidium am Dienstagabend mitteilte. Die Debatte dazu wurde vom Parlamentsfernsehen übertragen. Das Thema belastet die deutsch-griechischen Beziehungen seit Jahrzehnten.

    "Damit ehren wir alle Opfer des Zweiten Weltkrieges und des Nazismus (...) sowie des griechischen Widerstandes", sagte der griechische Regierungschef Alexis Tsipras. "Wir vergessen nicht, dass das deutsche Volk auch unter den Nazis gelitten hat", fügte der griechische Premier hinzu. Tsipras erinnerte daran, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg "zurecht" mit einem Schuldenschnitt geholfen wurde, wieder auf eigenen Beinen stehen zu können. Seitdem sperrten sich die deutschen Regierungen mit "juristischen Tricks", um nicht mit Athen über Reparationen zu reden, sagte er.

    Hohe Forderungen

    Zu den Reparationsforderungen gibt es bereits

    Weiterlesen »Von Griechenland erneuert Reparationsforderungen
  • Habe ich die Spritze schon bekommen? (Bild: dpa)Habe ich die Spritze schon bekommen? (Bild: dpa)

    Die einen kennen sie aus ihrer Kindheit, die anderen nur als Stempel aus dem Impfheft: Masern. Oft als “Kinderkrankheit” abgetan sollte man die Masern keineswegs unterschätzen, denn das Masern-Virus ist alles andere als harmlos. Yahoo! klärt die wichtigsten Fragen zur "Kinderkrankheit" Masern, an der weltweit noch immer täglich 450 Menschen sterben.

    Die Infektionskrankheit Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten überhaupt. Schon beim normalen Sprechen kann das Masern-Virus durch Einatmen infektiöser Tröpfchen übertragen werden. Es reicht also ein kurzer und minimaler Kontakt mit dem Masern-Virus aus, um einen Ungeschützten (weder geimpft noch als Kind erkrankt) zu infizieren.

    Masern schwächen das Immunsystem

    Was viele nicht wissen: Während der Masern-Infektion wird das Immunsystem für etwa sechs Wochen massiv geschwächt. Folglich kommt es in dieser Zeit zu einer erhöhten Empfänglichkeit für sogenannte “bakterielle Superinfektionen”. Bei Kindern mit geschwächtem Abwehrsystem treten

    Weiterlesen »Von Taubheit, Hirnhaut-Entzündung und frühzeitiger Tod - die gefährlichsten Masern-Nebenwirkungen im Überblick
  • Glutenunverträglichkeit: Was steckt hinter der Lifestyle-Erkrankung?

     

    Getreide kann heikel sein  (Bild: Press Association)Getreide kann heikel sein (Bild: Press Association)

     

    Immer mehr Menschen konsumieren Lebensmittel ohne Gluten. Die meisten tun dies freiwillig und liegen damit im Trend: In den USA will fast jeder Dritte seinen Gluten-Verzehr einschränken oder gar aufgeben. Neben Gluten-Verweigern aus Lifestyle-Gründen gibt es jedoch auch Menschen, die an einer echten Glutenunverträglichkeit - der Zöliakie - leiden und auf das Weizeneiweiß verzichten müssen.

    Heutzutage klagen unzählige Menschen über eine “Glutenunverträglichkeit” und meiden folglich bestimmte Lebensmittel. Was viele nicht wissen: An einer richtigen Glutenunverträglichkeit - der sogenannten Zöliakie - leidet in Deutschland nur knapp ein Prozent der Bevölkerung.

    Gluten-Sensitivität

    In der Medizin gibt es deshalb neben der Zöliakie ein neuartiges Krankheitsbild - die Gluten-Sensitivität - für die es bisher jedoch keinen medizinischen Test und keinen wissenschaftlichen Existenz-Beweis gibt.

    Einfach gesagt: Menschen mit einer Gluten-Sensitivität  fühlen sich subjektiv “besser”, wenn sie

    Weiterlesen »Von Glutenunverträglichkeit: Was steckt hinter der Lifestyle-Erkrankung?
  • Ein Glas Milch bekommt nicht jedem gut. Eine Laktose-Intoleranz ist allerdings nicht mit einer Allergie zu verwechseln. (Foto: Kai Remmers/dpa)Ein Glas Milch bekommt nicht jedem gut. Eine Laktose-Intoleranz ist allerdings nicht mit einer Allergie zu verwechseln. (Foto: Kai Remmers/dpa)

    Jeder fünfte Bundesbürger glaubt, dass er bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgt und an einer “Nahrungsmittel-Allergie” leidet. Fakt ist: Nur bei drei Prozent liegt wirklich eine Nahrungsmittel-Allergie vor. Viel häufiger sind hingegen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wie die Laktose-Intoleranz, die nichts mit einer Allergie zu tun haben. Heilpraktiker und Labore verdienen unterdessen Millionen mit teuren “IgG-Allergietests”, die laut seriösen Wissenschaftlern völlig nutzlos sind.

    Eine Nahrungsmittel-Intoleranz ist keine Nahrungsmittel-Allergie

    Ganz einfach wird dies an der weit verbreiteten Laktose-Intoleranz deutlich. Zwischen der Laktose-Intoleranz und einer echten Milchallergie besteht nämlich ein großer Unterschied: Menschen mit einer Milchallergie reagieren schon auf kleinste Mengen von Milch oder Milchprodukten mit Problemen.  

    Personen mit Laktoseintoleranz dagegen können je nach Laktase-Enzym-Restaktivität den Milchzucker bis zu einer bestimmten Menge verdauen, ohne

    Weiterlesen »Von Diagnose Nahrungsmittel-Allergie: Wie überflüssig ist der IgG-Immun-Test?
  • Limo, Cola und Co. - was machen die Zuckerbomben mit unserer Gesundheit?

    Softdrinks schaden der Gesundheit (Bild: dpa)Softdrinks schaden der Gesundheit (Bild: dpa)

    Die Auswahl an Softdrinks ist scheinbar unendlich: Regale im Supermarkt sind nahezu überschwemmt von den bunten Zuckerschorlen und es wird immer schwieriger, normales Wasser zu finden. Dabei sind die süßen Getränke alles andere als gesund. Die wichtigsten Fakten zu Soft-Drinks und Gesundheit.

    Unter Ernährungsexperten hält sich die Ansicht, dass von täglich 50 Gramm reinem Zucker keine Gesundheitsgefahr ausgeht. Zum Vergleich: 1 Liter Cola enthält etwa 110 Gramm Zucker - das sind umgerechnet etwa 36 Stück Würfelzucker oder 420 Kilokalorien - natürlich geht das nicht spurlos an unserem Körper vorbei.

    Warum machen Softdrinks krank?

    Überflüssiger Zucker aus Softdrinks wird zu Fett umgebaut. Fett wiederum steht in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung von Diabetes Typ II, Lebererkrankungen, Bluthochdruck und Infarkten.

    Viele Studien deuten außerdem darauf hin, dass der künstliche Fruchtzucker (“Fruktose”) in Softdrinks den Fettaufbau im Körper deutlich verstärkt und somit noch

    Weiterlesen »Von Limo, Cola und Co. - was machen die Zuckerbomben mit unserer Gesundheit?
  • Ohr und Gesundheit: Ungeahnte Fakten zu unserem Gehör

    Auf die Gesundheit der Ohren achtet man kaum (thinkstock)Auf die Gesundheit der Ohren achtet man kaum (thinkstock)

    Egal ob für Musik, Unterhaltungen oder einfach als Schmuckträger: Kein Organ wird täglich so bewusst genutzt wie das Ohr. Entsprechend gravierend sind die Folgen, wenn das Gehör mal nicht so funktioniert wie wir es uns wünschen: Alter, Entzündungen, Lärm oder Infektionen können Gründe dafür sein.

    1. Das Gehör kann stürzen

    Wenn man plötzlich das Gefühl hat, nicht mehr richtig hören zu können, alles gedämpft wahrnimmt und störende Ohr-Geräusche hört, kann ein Hörsturzdie Ursache sein.

    Prinzipiell gilt: Jede unangenehme Veränderung der Hörwahrnehmung muss ärztlich abgeklärt werden. Ein zu spät erkannter Hörsturz ist schwer zu normalisieren und führt nicht selten zu dauerhafter Taubheit!

    Bei der Behandlung des Hörsturzes ist der Zeitpunkt entscheidend: Behandelt man den Hörsturz noch in der ersten Woche seines Auftretens, so bildet sich das Hörvermögen in 80 Prozent der Fälle wieder zurück.

    2. Ohr-Geräusche sind weit verbreitet

    Entgegen der Meinung vieler Menschen sind Ohr-Geräusche

    Weiterlesen »Von Ohr und Gesundheit: Ungeahnte Fakten zu unserem Gehör

Seitenumbruch

(140 Artikel)

Im Blickpunkt