So wecken Sie Ehrgeiz bei Kindern

Schon Babys entwickeln eine gute Portion Ehrgeiz: Wenn Sie versuchen auf dem Bauch nach vorne zu robben und nach einem Spielzeug zu greifen, zum Beispiel. Wenn man diesen Ehrgeiz nicht richtig fördert, könnte er auf der Strecke bleiben. Wir helfen Ihnen dabei, Ihr Kind zu motivieren und ihm zu zeigen, wie es mit Interesse und Spaß dazulernen kann – ohne dass Sie es dabei überfordern.


Kinder brauchen Anerkennung

Wenn Sie Ihren Nachwuchs nie loben, wie soll es dann wissen, dass es etwas richtig gemacht hat? Zuspruch und nette Worte sind Balsam für die Seele und helfen ihrem Kind dabei, zu erkennen, wenn es eine gute Leistung vollbracht hat. Außerdem: Erleben Kinder das Glücksgefühl, beispielsweise bei „Mensch, ärgere dich nicht“ oder beim Völkerball zu siegen, dann wollen sie es immer wieder haben.

Viele Frauen sind sich sicher:
Das Geschlecht des Kindes kann bei der Zeugung beeinflußt werden

Lassen Sie Ihr Kind auch mal gewinnen. Denn nur, wenn es spürt, wie es sich anfühlt, spielerisch etwas zu schaffen, entwickelt es diesen Ehrgeiz auch für die Schule und andere Bereiche. Bekommt Ihr Nachwuchs dieses Gefühl nicht, verliert er die Lust, neue Ziele in Angriff zu nehmen. Wenn Ihr Kind mit einer guten Note nach Hause kommt, loben Sie es dafür, betonen Sie aber auch, dass die Anstrengungen und das Lernen dazu geführt haben.

So lernt man, dass eine Eins in Mathe nicht einfach vom Himmel fällt, sondern dass man auch etwas dafür tun muss. Kinder müssen den Sinn hinter einer Anstrengung sehen. Verstehen Sie etwas und wissen, wofür sie bestimmte Dinge machen, dann tun sie diese Sachen auch gern. Und genau das trägt dazu bei, den Ehrgeiz des Kindes zu wecken. Denn Erfolg macht auch erfolgreich.

After-Baby-Body: Schnell wieder schlank und fit nach der Geburt!

Zeigen Sie Ihrem Kind, mit Misserfolgen umzugehen
Jedes Kind wird mal eine schlechte Note nach Hause bringen. Das ist aber auch gut so. Denn auch Misserfolge können motivieren. Nicht sie bremsen Leistungen, sondern der fehlende Ehrgeiz. Wichtig ist nur, wie Sie als Eltern auf ein schlechtes Zeugnis reagieren.

Machen Sie Ihr Kind nicht nieder, indem Sie Vergleiche zu anderen Kindern ziehen. Führen Sie ihm noch mal vor Augen, wie es sich angefühlt hat, als es gute Leistungen nach Hause gebracht hat. Das wird Ihr Kind mehr motivieren als „Schau dir doch mal Florian an. Der hat lauter Einser in seinem Zeugnis!“

Ehrgeiz nicht mit Strebertum verwechseln
Niemand mag Streber. Wenn Ihr Kind als „Ehrgeizling“ abgestempelt wird, kann es sich über Erfolge wahrscheinlich nicht mehr so richtig freuen und wird auch die Lust daran verlieren. Zeigen Sie ihrem Kind daher, dass es auch andere Dinge im Leben gibt als Erfolg.


Was möchte Ihr Kind?
In erster Linie ist es wichtig, dass Sie bei allem, was Sie tun, an Ihr Kind denken. Will es überhaupt in den Basketballverein? Möchte Ihre bildhübsche Tochter wirklich modeln oder ist das Ihr eigener Traum, der nie in Erfüllung gegangen ist? Ehrgeiz bei Kindern weckt man nur mit Dingen, für die sie auch ein gewisses Interesse zeigen. Sie können nämlich nicht erwarten, dass Ihr Sohn Fußballprofi wird, wenn ihm die Lust – und vielleicht auch das Talent – dazu fehlt. Schreiben Sie ihn doch in der Tanzschule ein, die er seit jeher toll findet. Wetten, dass sein Ehrgeiz plötzlich nicht zu stoppen sein wird?