Heiter bis wolkig

Wetter: Schnee- und Eischaos im ganzen Land!

Bild: thinkstockDer Winter hat das Land fest im Griff. "Jetzt liegt ganz Deutschland unter einer fast geschlossenen Schneedecke. Das gibt es nur sehr selten“, sagt Diplom-Meterologe Dominik Jung von www.wetter.net. An vielen Stellen verwandelt Eisregen die Straßen in Rutschbahnen! Die Kältewelle bleibt uns bis zum kommenden Wochenende erhalten, dann besteht die Chance auf Tauwetter. Nahezu überall bleibt es trüb.

Winterlandschaften wohin man sieht: Selbst auf Sylt liegt derzeit eine Schneedecke von zwei Zentimetern. Im Raum Köln liegt mit 14 Zentimeter mehr Schnee als in Garmisch-Partenkirchen. Dort sind es nur elf Zentimeter. Ab Dienstag lassen die Schneefälle langsam nach. Mittwoch kann sich sogar mal längere Zeit die Sonne zeigen, bevor es am Donnerstag vor allem im Süden wieder neue Schneeschauer geben kann.

Die Temperaturen erreichen am Dienstag minus sieben bis plus zwei Grad am Tag. Nachts kühlt es auf minus zwei bis minus 15 Grad ab. Über Schnee kann es stellenweise sogar bis minus 20 Grad kalt werden. "Auch von Donnerstag bis Samstag dauert das frostige Winterwetter an - es steht uns somit also eine weitere volle Winterwoche ins Haus", sagt Wetterexperte Jung.

Ab Samstagmittag ziehen dann aus Westen neue Schneewolken auf. Später geht der Schnee in Regen über und es droht erneut Glatteis. Am Sonntag erreicht der Eisregen dann auch Ostdeutschland. Nach dem erneuten Eisregen dürfte es dann ab Sonntag deutlich milder werden. Mit Höchstwerten zwischen null und fünf Grad würde Deutschland langsam wieder auftauen!

Ob es denn auch tatsächlich so kommt, ist noch unsicher. Es besteht immer noch die Möglichkeit, dass sich die Kälte auch über das kommende Wochenende hinaus halten kann.

Die Sonne bleibt ein seltener Gast

Der Januar bleibt auch in den nächsten Tagen viel zu trüb. Das Sonnenscheinsoll ist bisher nur zu 30 Prozent erfüllt und das obwohl schon zwei Drittel des Monats vorüber sind. Flächendeckend gesehen gab es bisher nur 14 Sonnenstunden im Land. Schlusslicht ist bisher die Bundeshauptstadt Berlin mit gerade mal vier Sonnenstunden im Jahr 2013.

War der Januar nach den ersten zehn Tagen stellenweise um bis zu sechs Grad wärmer als normal, ist er jetzt nur noch um 1,2 Grad zu warm. Im Westen ist es sogar schon ein völlig normal temperierter Januar. Der Wärmeüberschuss wurde vielfach abgebaut. Da es auch in den nächsten Tagen sehr kalt bleibt, könnte das Wärmeplus weiter abschmelzen.


Weitere momentane Schneehöhen:

Zugspitze 250 cm
Großer Arber 95 cm
Feldberg im Schwarzwald 68 cm
Fichtelberg 57 cm
Neuhaus 22 cm
Eisenach 19 cm
Erfurt 17 cm
Fritzlar 15 cm
Köln 14 cm
München 13 cm
Münster 12 cm
Augsburg 11 cm
Garmisch-Partenkirchen 11 cm
Idar-Oberstein 10 cm
Leipzig 8 cm
Dresden 8 cm
Aachen 6 cm
Chemnitz 6 cm
Stuttgart 5 cm
Frankfurt 5 cm
Berlin 4 cm
Mannheim 3 cm


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