Reingezoomt
  • Der Fraktionsvorsitzende der AfD in Brandenburg, <span class=iwort suchwort>Alexander Gauland.</span>

    Turbulente Zeiten für die AfD: Zum einen will sie von Flüchtlingsablehnung profitieren. Zum anderen will sie nicht als böse dastehen. Ihr Grandseigneur Alexander Gauland versuchte es bei „Maischberger“ mit einem Spagat. Und fiel hin.

    Ein Einwurf von Jan Rübel

    Alexander Gauland hat eine seltsame Auffassung von Verständnis. Bei der Fernsehtalkshow „Maischberger“ sagte er am Dienstagabend,  dass „viele Menschen besorgt" seien und sich vor einer „Überfremdung fürchten". Was folgt dann daraus?

    Eigentlich ist Verständnis eine gute Sache. Wer zum Beispiel unter einer Phobie leidet, braucht Verständnis und nicht Ignoranz. Dafür gibt es Therapeuten, die kümmern sich darum. Wer Angst vor einer „Überfremdung“ hat, braucht auch jemanden, der ihm die Hand hält. Und dann aber mit ruhigem Griff das braune Lineal aus der Hand nimmt, mit dem dieser „Verängstigte“ seine enge Welt vermisst. Doch darum geht es Gauland nicht. Er ist nicht der Therapeut von Wählern mit persönlichen Mangelerscheinungen. Er

    Weiterlesen »from Rübels Übeltäter: Gauland, der Mann mit der Wörterkneifzange
  • Peinliche Worte im TV: Joachim Herrmann (Bild: CF)Peinliche Worte im TV: Joachim Herrmann (Bild: CF)

    Joachim Herrmann vergaloppiert sich in eine Fernsehtalkshow. Und dann auch noch mit seiner Wortwahl – nebenbei verrät er ein wenig über sein Weltbild. Nun muss Ministerpräsident Horst Seehofer handeln.

    Ein Kommentar von Jan Rübel

    Es gibt in der Politik diesen einen Auftritt zuviel. Das eine Mikro, in das man in einer langen Reihe von Interviews besser nicht gesprochen hätte – weil mancher Politiker dem Thema doch nicht genug gewachsen ist.

    Dies widerfuhr am Montagabend Joachim Herrmann. Für ihn lief der Auftritt bei der Polittalkshow „Hart aber fair“ ganz dumm. Sein Chef Seehofer wird ins Kissen gebissen haben. Und sein Pressesprecher in Ohnmacht gefallen sein.

    Worum ging es? Natürlich um Flüchtlinge. Nichts beschäftigt die Öffentlichkeit gerade mehr als der Umgang mit ihnen. Und Innenminister Herrmann müsste von Berufs wegen die Diskussion um Migration und Zusammenleben in seiner persönlichen DNA haben. Hat er aber nicht. Am Montagabend offenbarte er, warum man ihn den

    Weiterlesen »from Warum Bayerns Innenminister Schwarze so lieb hat

Seitenumbruch

(349 Berichte)
Suchen

Im Blickpunkt