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  • Facebook-Debüt: Bundesregierung geht auf Daumenfang

    Kabinett stellt sich der Meinung von Wählern und Trollen

    Elf Jahre nach der Gründung von Facebook hat nun auch die Bundesregierung das soziale Netzwerk für sich entdeckt. Seit einigen Tagen informiert das Bundespresseamt direkt über die Aktivitäten der Volksvertreter. Von der Eröffnung einer Landebahn im Kongo über Ukraine-Krise bis hin zu Verschwörungstheorien: So liefen die ersten Tage bei Facebook.

    „Einen Blick in die Zukunft“ will die Facebook-Redaktion hier ausmachen (Bild: Facebook/Bundesregierung/Guido Bergmann) „Einen Blick in die Zukunft“ will die Facebook-Redaktion hier ausmachen (Bild: Facebook/Bundesregierung/Guido Bergmann)

    Austausch, guter Dialog, konstruktive Diskussionen: Bei der Beschreibung der gewünschten Kommunikation auf Facebook kann sich die Social-Media-Redaktion noch nicht ganz vom steifen Duktus des Bundespresseamts lösen. Wenigstens verirrt sich durchaus auch mal ein zwinkernder Smiley in einen Post. Denn wie heißt es so passend im „Netiquette“-Hinweis der Regierung: „Sarkasmus und Ironie führen in virtuellen Gesprächen schnell zu Missverständnissen.“ Und das will man weder bei Krisengipfeln mit Wladimir Putin noch bei Supertrollen im Internet.

    Am 20. Februar um 4.40 Uhr hat die Facebook-Redaktion im Dienste des Kabinetts ihren Dienst aufgenommen.

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  • Mark Zuckerberg trauert um älteste Facebook-Userin

    Todesanzeige für „Oma Ella“


    Zu Oma Ellas Tod sprachen viele ihr Beileid aus (Bild: Facebook/Kondolenzbuch Oma Ella)Zu Oma Ellas Tod sprachen viele ihr Beileid aus (Bild: Facebook/Kondolenzbuch Oma Ella)

    Facebooks älteste Nutzerin, die 105-jährige Eleonore Kastner verstarb kürzlich im Kreise ihrer Familie. Mark Zuckerberg kondolierte mit einer Anzeige in einer Lokalzeitung und gab allen Nutzern die Gelegenheit es ihm auf dem sozialen Netzwerk gleichzutun.

    Auch wenn der Gründer von Facebook wahrscheinlich nicht um jeden verlorenen User trauert, wollte Netzwerk-Inhaber Mark Zuckerberg gegenüber der bisher ältesten Nutzerin ein deutliches Zeichen setzen. Die in Bayern geborene Eleonore Kastner verstarb kürzlich im Alter von 105 Jahren. Sie war Facebooks ältestes aktives Mitglied, bis sie „im Kreise ihrer Lieben und mit einem Lächeln auf dem Gesicht“ einschlief, wie ihr Enkel Günther Kastner gegenüber der Abendzeitung München verlauten ließ.

    Auf dem Facebook-Account, den die 105-Jährige, die sich selbst „Oma Ella“ nannte, nutzte, sprachen viele ihr Beileid aus. Auch Zuckerberg lag es offensichtlich am Herzen öffentlich und in aller Form zum Tod der alten Dame zu kondolieren. In der

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