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  • Ernstere Themen oder düstere Geheimnisse finden in sozialen Netzwerken wie Facebook wenig Anklang. (Bild: thinkstock)Party-Fotos, coole Freunde, gute Laune: In den gängigen sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter geht es vor allem um Selbstinszenierung. Ernstere Themen oder düstere Geheimnisse finden hier wenig Anklang. Kein Wunder eigentlich, dass die neuen „Flüster-Apps“ so gut ankommen. Dabei handelt es sich um Apps, die virtuelle und anonyme Beichten, aber auch geheimen Klatsch und Tratsch ermöglichen.

    Früher waren anonyme Chatrooms ein weit verbreitetes Internetphänomen, doch heute ist in sozialen Netzwerken der letzte Rest Anonymität verschwunden. Je mehr Online- und Offline-Identität miteinander verschmelzen, desto schwerer fällt es den Nutzern jedoch, Negatives von sich preiszugeben. Alles eitel Sonnenschein auf dem Facebook-Profil, zu hoch ist das Risiko unangenehmer Reaktionen aus dem Bekanntenkreis. Hinzu kommt die Angst vor Datendiebstahl und Überwachung, verstärkt durch den NSA-Skandal. Amerikanische Start-Ups reagieren auf die aktuelle Stimmung mit sogenannten „Flüster-Apps“ –

    Weiterlesen »Von Virtuelle Kummerkästen: „Flüster-Apps“ sind voll im Trend
  • Vor wenigen Tagen startete offiziell die Deutsche Digitale Bibliothek (Bild: dpa)Soeben ist die Deutsche Digitale Bibliothek offiziell an den Start gegangen – ein Sammelsurium aus derzeit acht Millionen digitalisierten Büchern, Musikaufnahmen, Fotos, Kunstwerken, Filmen und weiteren Kulturgütern. Die Internet-Bibliothek soll vor allem Museums-Muffel und junge Menschen mit Berührungsängsten ansprechen. Zum aktuellen Zeitpunkt gelingt dieses Ziel noch nicht.

    24 Millionen Euro hat das Gemeinschaftsprojekt von Bund und Ländern bisher gekostet. Die Betaphase startete Ende 2012 – seitdem haben sich 2.073 Einrichtungen registriert: Universitäten, Museen, Institute und mehr. Mit der digitalen Bibliothek, dem deutschen Beitrag zur Datenbank Europeana, die EU-weit Wissen und Informationen bündeln soll, wolle man via Internet auch diejenigen Menschen ansprechen, die "Museen, Bibliotheken, Konzertsäle und andere Kultureinrichtungen eher selten oder gar nicht besuchen“, erklärte Staatsministerin Monika Grütters (CDU) auf der Pressekonferenz. Umso höher fielen die Erwartungen an

    Weiterlesen »Von Auf dem Prüfstand: Deutsche Digitale Bibliothek startet mit Vollversion

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