Blutiger Angriff in Burkina Faso: Dutzende Tote und Verletzte

Bei einer mutmaßlich dschihadistischen Attacke auf einen Militärstützpunkt und die Zivilbevölkerung in Arbinda im Norden Burkina Fasos sind mindestens 42 Menschen getötet worden - 20 weitere sollen verletzt worden sein.

Den Streitkräften Burkina Fasos zufolge sind bei den stundenlangen Kämpfen zudem 80 Angreifer - so wörtlich - "neutralisiert" worden. 

Gedenken an die Opfer

Der Präsident Roch Marc Kaboré rief eine zweitägige Staatstrauer aus.

In den Staaten der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat oder Al-Kaida die Treue geschworen. Vor allem in Mali sowie in den angrenzenden Ländern Burkina Faso und Niger kommt es immer wieder zu Angriffen und Anschlägen.