Bode-Museum: Goldmünzen-Raub in Berlin: Die Einbrecher kamen mit der Axt

Die Polizei veröffentlicht Bilder der Tatwerkzeuge und bittet um Mithilfe bei der Suche nach den Tätern.

Der Einbruch war gut vorbereitet: Von der Szene, wie die Täter in das Bode-Museum einsteigen, gibt es nach Informationen der Berliner Morgenpost keine Videoaufzeichnungen. Das Fenster, das die Einbrecher wählten, führt in einen Raum, den das Sicherheitspersonal zum Umkleiden nutzt. Kameras wurden dort aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen nicht angebracht. Auch von außen wird dieser Bereich nicht von Kameras erfasst – ebenso wenig der Weg, den die Einbrecher von der Umkleide im ersten Stock zur Münze im zweiten Stock über das Treppenhaus wählten.

Dieses Axt-Griffstück benutzten die Diebe. Polizei Berlin Axt-Vergleichsstück - So soll die Axt einmal ausgesehen haben. Polizei Berlin Diese dreiteilige Leiter nutzten die Diebe, um in das Bode-Museum ein- und auszusteigen. Polizei Berlin Die Schubkarre wurde wahrscheinlich zum Transport der 100-Kilo-Münze genutzt. Polizei Berlin Auch dieser Transporthunt wurde vor Ort gefunden. Polizei Berlin Genauso auch dieser Türkeil. Polizei Berlin

Und der Sicherheitsmitarbeiter im Museum hatte wahrscheinlich auch noch Glück. Die Einbrecher zertrümmerten die Panzerglasvitrine, in der die Goldmünze lag, mit einer Axt. Dabei wendeten die Einbrecher so massive Gewalt an, dass dabei die Axt zerbrach. "Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn ihnen der Sicherheitsmitarbeiter über den Weg gelaufen wäre", sagt eine mit dem Fall betraute Person.

Mitt...

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