Bonner Bürger bieten Hochwasser-Opfern Unterkünfte an

·Lesedauer: 1 Min.
In den Hochwassergebieten wie hier in Ahrweiler sind viele Häuser unbewohnbar (Bild: Abdulhamid Hosbas/Anadolu Agency via Getty Images)
In den Hochwassergebieten wie hier in Ahrweiler sind viele Häuser unbewohnbar (Bild: Abdulhamid Hosbas/Anadolu Agency via Getty Images)

Nach einem Aufruf der Stadt Bonn, Menschen aus Hochwassergebieten eine Unterkunft anzubieten, sind bei der Verwaltung Hilfsangebote für mehr als 1000 Betroffene eingegangen.

Viele Privatpersonen wollten bis zu drei Menschen aufnehmen, und Hotels stellten bis zu 50 Doppelzimmer zur Verfügung, teilte die Stadt am Freitag mit. "Wir sind überwältigt von der Vielfalt und der Fülle der Angebote. Weitere brauchen wir im Moment nicht mehr", erklärte Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Ab jetzt sollten die Telefonleitungen für Hilfesuchende frei gehalten werden. Zudem suche ein Mitarbeiter der Stadt vier große Sammelunterkünfte auf, um die Menschen dort über das Angebot zu informieren. Angesprochen seien Hochwasser-Geschädigte aus Bonns stark betroffenen Nachbarkreisen Ahrweiler, Euskirchen und Rhein-Sieg.

Auch Königswinter vermittelt

Auch die Stadt Königswinter rief ihre Bürger am Freitag auf, Hochwasser-Opfern für eine Übergangszeit kostenlos Wohnraum zur Verfügung zu stellen. "Das kann ein Zimmer in einer WG, ein ungenutztes Gästezimmer, eine Etagen- oder Kellerwohnung, oder ein derzeit leerstehendes Ferienhaus sein", hieß es in einer Mitteilung.

Menschen, die durch das Unwetter in Not geraten sind und eine Unterkunft suchen, können sich entweder unter der Telefonnummer 0228 771000 melden oder im Internet über die Seite www.bonn.de. Dort ist ein Formular eingestellt, dass die wichtigsten Angaben direkt abfragt.

Einwohner von Königswinter, die Wohnraum zur Verfügung stellen möchten, können sich an folgende E-Mail-Adresse wenden: buergermeister@koenigswinter.de

Video: Chaos und Zerstörung nach Unwetter in Schuld in der Eifel

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.