Bonner Strasse: Stadt Köln will 18 Bäume umpflanzen, statt sie zu fällen

Diese müssen Platz machen für die Verlängerung der Nord-Süd-Bahn.

Die Stadtverwaltung will entlang der Bonner Straße 18 Bäume umpflanzen lassen, die ansonsten wegen der Verlängerung der Nord-Süd-Stadtbahn von der Schönhauser Straße bis zum Bonner Verteilerkreis gefällt werden müssten. Das soll rund 200.000 Euro kosten.

Die Verwaltung nimmt damit eine Anregung von Anwohnern und Umweltaktivisten auf, die eine Verpflanzung zuerst vorgeschlagen hatten. Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben am Dienstag weiteren Beratungsbedarf festgestellt. Eine Entscheidung soll erst im Juni fallen.

Bauarbeiten zur Stadtbahn sollen Oktober losgehen

Reinhard Houben, verkehrspolitischer Sprecher der FDP, kritisierte das Vorhaben. „Das ist ein Mittel zur Beruhigung der Aufgeregten“, sagte er. Es handele sich um eine unnötige Symbolpolitik, die mit der FDP nicht zu machen sei. „Den Anwohnern dort geht es nicht um die Bäume, sie wollen die Stadtbahn nicht“, so Houben.

Die Stadt will im Oktober mit den Bauarbeiten für die Stadtbahn-Verlängerung beginnen. Dann müssen auch Bäume gefällt und gepflanzt werden. Da Anwohner jedoch gegen das Projekt Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt haben, ist zurzeit unklar, ob der Termin eingehalten werden kann. Die Richter haben bislang noch keine Entscheidung getroffen. Die Baumfällungen hat das Gericht zwar bereits genehmigt, die Stadt will aber trotzdem das Urteil abwarten. (att)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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