Book a Tiger: Wie aus Online-Shops digitale Plattformen werden

Online-Dienstleister im Wandel: Unternehmen wie „Book a Tiger“ übernehmen das Zalando-Konzept, um schneller zu wachsen.

Berlin.  Einfach nur Waren oder Dienstleistungen im Internet anzubieten ist heute kein Geschäftsmodell mit Wachstumspotenzial mehr. Wenn aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen werden soll, braucht es eine Plattform. Dafür gibt es in Berlin Beispiele: den Modehändler Zalando etwa oder den Putzkräfte-Vermittler "Book a Tiger".

Ihr Erfolg besteht darin, dass sie mit Hilfe von Technologie große und kleine Anbieter mit Kunden vernetzen, so dass diese miteinander Geschäfte machen können. So ist das zum Beispiel beim Modemarktplatz Zalando.

"Bei uns sind mehr Informatiker als Modeexperten angestellt. Wir sind gleichermaßen ein Digital- und ein Modeunternehmen", sagt kürzlich Rubin Ritter, einer der Gründer des Unternehmens, das mittlerweile Jahresumsätze zwischen drei und vier Milliarden Euro erwirtschaftet, bei der Konferenz "Vizions". Als reines Handelshaus hätten sie das nie geschafft.

Alle Industrien stehen vor Veränderung

Ritter ist überzeugt: "Der Aufstieg der digitalen Plattformen verändert alle Industrien." Mit der Zeit hat er diese Denkweise immer tiefer in das Geschäftsmodell und in die Strategie des Unternehmens integriert. So könnten Kunden viel besser betreut werden – etwa durch die Öffnung der Zalando-Plattform für externe Verkäufer. "Damit bieten wir unseren Markenpartnern digitale Dienstleistungen an, damit sie auf unserer Plattform erfolgreicher werden."

Ein Beispiel ist das Berliner Unternehmen "Book a Tiger", das Claude Ritter, Namensvetter des Zalando-Chefs, gegründet ha...

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