Infos an Bord: So steht es um die geplante Autobahnbrücke in Köln

Einen Überblick soll eine Info-Austellung auf der MS „Loreley“ geben.

Wo soll die geplante Autobahnbrücke über den Rhein gebaut werden? Mit dieser Frage befassen sich in diesen Wochen die Planer von Straßen NRW und mehrere Ingenieurbüros, die mit vorbereitenden Untersuchungen beauftragt sind. Kritisch begleitet werden sie dabei von einem Dialogforum, in dem auch Interessenvertreter und Bürger Mitglied sind. Sie tagten zuletzt Ende Februar. Einen Überblick über den Zwischenstand soll eine Informationsaustellung bieten, die am 16. März auf der MS „Loreley“ stattfindet.

Das Schiff macht zwei Stationen, um die von den Planungen betroffenen Anwohner vor Ort zu erreichen. Um 10.30 Uhr liegt es in Porz. Um 12.30 Uhr fährt es nach Wesseling. Dort liegt es von 13.45 bis 17 Uhr. Um 18 Uhr können sich Interessierte erneut in Porz informieren.

Vorbehalte gibt es reichlich

Vorbehalte gibt es reichlich. Lärm, andere Emissionen und der Schutz der Naturschutzgebiete sind Anliegen, die Verbände und Bürger bereits formuliert haben. Land und Bund hingegen befürworten das Projekt. Die ersten Voraussetzungen, um Geld für den Bau beantragen zu können, sind bereits erfüllt. Der Raum, in dem die Brücke entstehen könnte wurde grob abgesteckt. Die Trasse für den Verlauf der Brücke samt Anschluss an das bestehende Straßennetz steht hingegen noch nicht fest.

Das Verfahren dafür will Straßen NRW mit neuen Mitteln der Bürgerbeteiligung durchführen. Dazu zählt das Dialogforum ebenso wie die Veranstaltung auf dem Schiff. Viel zu berichten gibt es allerdings noch nicht. Die Ingenieure arbeiten laut Straßen NRW derzeit daran, Daten für ein Computermodell des Verkehrs ringsum das Untersuchungsgebiet zu sammeln.

Untersuchungen zur Lärmbelastung werden vorbereitet

Damit soll die aktuelle Situation so präzise wie möglich abgebildet werden, um im nächsten Schritt prognostizieren zu können, wie sich die Verkehrsströme durch die neue Brücke verändern könnten.

Die Untersuchungen zur Lärmbelastung werden ebenfalls vorbereitet. Ein Infopapier, das die Planer mit Vertretern des Nahverkehr Rheinland und des Rhein-Sieg-Kreis erstellt haben, zeigt den aktuellen Stand der Überlegungen, die geplante Brücke auch für den Schienenverkehr zu nutzen.

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