Boris Johnson wirbt mit unkonventioneller Rede vor der UNO für mehr Klimaschutz

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Boris Johnson vor der UN-Vollversammlung (AFP/EDUARDO MUNOZ)

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hat mit einer für ihn typischen schillernden Rede vor den Vereinten Nationen für mehr Klimaschutz geworben. "Als Kermit der Frosch sang, 'Es ist nicht leicht, grün zu sein', lag er falsch", sagte Johnson am Mittwoch (Ortszeit) vor der UN-Vollversammlung in New York mit Blick auf die Figur aus der "Muppet Show".

"Wir haben nichts zu befürchten und können von dieser grünen industriellen Revolution nur profitieren", sagte der britische Premier. Im Übrigen sei Kermit auch "unnötig unhöflich zu Miss Piggy" gewesen.

"Ich gehöre nicht zu diesen Umweltaktivisten, die ein moralisches Vergnügen daran haben, die Menschheit für ihre Exzesse zu tadeln", sagte Johnson weiter. Aber er sehe die grüne Bewegung auch nicht als "Vorwand für einen Großangriff auf den Kapitalismus".

Mit Blick auf die bevorstehende UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow, bei der Johnson als Regierungschef des ausrichtenden Landes eine besondere Rolle zukommt, sagte er, die Konferenz stelle einen "Wendepunkt für die Menschheit" dar. Die Erde dürfe nicht mehr wie ein "unzerstörbares Spielzeug" behandelt werden. "Sonst werden wir diesen wunderschönen Planeten praktisch unbewohnbar gemacht haben - nicht nur für uns, sondern auch für viele andere Arten."

pe/jep

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