Bornplatzsynagoge: Holocaust-Überlebende: „Zweifle an Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens“

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Als Kind hat sie selbst mit ihren Eltern regelmäßig die alte Bornplatzsynagoge im Grindelviertel besucht. Jetzt hat sich die Holocaust-Überlebende Peggy Parnass zu den Plänen, das jüdische Gotteshaus wieder aufzubauen, geäußert. Die 93-Jährige ist skeptisch. Ebenso wie die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano (96). „Ich zweifle an der Sinnhaftigkeit dieses Vorhabens“, erklärte Esther Bejarano in einer vom Auschwitz-Komitee verschickten Stellungnahme auf die Frage, ob die Synagoge als ein sichtbares Zeichen des Judentums in Hamburg den Antisemitismus stoppen könne. Die in Hamburg lebende Musikerin fügte hinzu: „Antisemitismus können wir nur bekämpfen, wenn wir die Jungen gewinnen.“ Hamburg: Auschwitz-Überlebende setzt auf die Jugend Esther Bejarano besucht seit Jahren Schulen in Hamburg, um mit den Jugendlichen über die Qualen, die ihr im Konzentrationslager zugefügt worden sind, zu sprechen und über die Mechanismen von Diskriminierung und Antisemitismus aufzuklären. „In diese Jugend setze ich meine ganze Hoffnung, ihr traue...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo