Borussia Dortmund bestätigt Abgang von Sven Mislintat zu Arsenal

Der BVB verliert mit Mislintat einen seiner wichtigsten Mitarbeiter. Dieser erklärte nun die Hintergründe seiner Entscheidung pro Arsenal.

Sven Mislintat wechselt mit sofortiger Wirking von Borussia Dortmund zum FC Arsenal. Bei den Gunners wird der bisherige Chef-Scout des BVB ein deutlich höheres Gehalt einstreichen.

Wie die Bild vermeldet, wird Mislintat fortan rund 1,8 Millionen Euro im Monat verdienen. Das Gehalt des 45-Jährigen ist also auf der Insel deutlich aufgewertet worden. Bei den Gunners soll Mislintat als Leiter der Abteilung Spielersichtung das Fundament einer erfolgreichen Transferarbeit legen.

"Sven Mislintat war zehn Jahre lang mein engster Mitarbeiter. Zwischen uns ist ein enges Vertrauensverhältnis entstanden. Er hat beim BVB hervorragende Arbeit geleistet", teilte BVB-Sportdirektor Michael Zorc in einer Pressemitteilung des BVB mit. "Dies haben wir berücksichtigt, als Sven mich vor einigen Wochen darum bat, das außergewöhnliche Angebot des FC Arsenal annehmen zu dürfen. Wir wollten ihm diese Chance nicht verwehren“, fügte er hinzu.

Mislintat selbst bedankte sich bei den Borussen: "Mein Dankeschön geht an meine Chefs. In all der Zeit standen Aki Watzke und Michael Zorc immer hinter mir. Sie haben mich auch eingebunden, als es darum ging, das BVB-Scouting so aufzustellen, dass es unabhängig von einzelnen Personen immer auf einem hohen Level funktionieren wird. Das war mir sehr wichtig", meinte er.

Zwei Millionen Euro Ablöse für den BVB

Rund zwei Millionen Euro erhält der BVB als Ablösesumme, nachdem Mislintat eigentlich noch bis 2021 unter Vertrag stand. Eine Summe, die sich für die Gunners schnell wieder auszahlen könnte, sollte der Scout auch in London auf Talente wie Robert Lewandowski oder Shinji Kagawa stoßen.

Mislintat hatte ein angespanntes Verhältnis zu den BVB-Verantwortlichen im Klub, berichtet die SportBild. Das versuchte wohl auch schon der FC Bayern München auf der Suche nach einem Nachfolger für Michael Reschke mit seiner Anfrage auszunutzen, scheiterte damals aber am Veto des BVB.

Mit der Entscheidung pro Arsenal steht Mislintat künftig zumindest nicht in nationaler Konkurrenz zu seinem Ex-Klub.

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