Bovenschulte fordert Hotspot-Strategie für hart betroffene Bundesländer

·Lesedauer: 1 Min.
Andreas Bovenschulte (AFP/Patrik Stollarz)

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat eine Hotspotstrategie für besonders hart von Corona betroffene Bundesländer gefordert. "Es muss die bundesrechtliche Ermächtigung dafür geben, dass in Sachsen, in Thüringen und in Bayern die notwendigen Maßnahmen getroffen werden können", sagte Bovenschulte am Montag im Mitteldeutschen Rundfunk. Eine weitgehende Ausgangssperre für Ungeimpfte wie in Österreich lehnte er ab. Es sei nicht die richtige Strategie, "die Menschen in ihren Wohnungen einzusperren".

Der Bund müsse für alle Länder einheitlich die nötigen Instrumente zur Verfügung stellen. Welche davon dann eingesetzt würden, "ist natürlich eine Entscheidung, die vor Ort getroffen werden muss", sagte Bovenschulte. Er hält auch eine Impfpflicht für möglich - "zum Beispiel für besondere Berufsgruppen in der Pflege, in den Krankenhäusern, vielleicht auch in Schulen und Kitas". Denkbar sei auch, die Zahl der Gäste und Besucher in der Gastronomie sowie in Diskotheken und Clubs zu beschränken oder den Betrieb einzustellen.

hex/cfm

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.