Boxen: Shannon Briggs: "Dem Wal Tyson Fury sollen Eier wachsen"

Der ehemalige WBO-Weltmeister Shannon Briggs hat Klitschko-Bezwinger Tyson Fury zu einem Duell herausgefordert - nicht, ohne den Briten dabei schon einmal zu provozieren. Außerdem sprach der 45-Jährige über die dunklen Zeiten in seinem Leben und sein persönliches Heilmittel.

Der ehemalige WBO-Weltmeister Shannon Briggs hat Klitschko-Bezwinger Tyson Fury zu einem Duell herausgefordert - nicht, ohne den Briten dabei schon einmal zu provozieren. Außerdem sprach der 45-Jährige über die dunklen Zeiten in seinem Leben und sein persönliches Heilmittel.

"Ich bin überall bekannt", erklärt Briggs in der Sport Bild, warum er gegen Fury kämpfen möchte: "Er ist der ungeschlagene Weltmeister, der Klitschko besiegt hat. Als ich Klitschko gejagt habe, kam er und schlug ihn. Jetzt will ich den Klitschko-Bezwinger. Let's go, Champ! Let's go!"

Der Schwergewichtler Briggs gilt als einer der verrücktesten Akteure im Box-Zirkus - umso passender findet er ein Duell gegen Fury, der mit seinen Eskapaden ebenfalls regelmäßig für Aufsehen gesorgt hat.

"Wir sind beide bunte Hunde und böse Buben des Boxens, die ihre Probleme im und außerhalb des Rings hatten. Wir wurden beide beim Dopen erwischt. Ich trank früher viel Alkohol. Die Leute lieben oder hassen uns beide. Wir passen einfach zusammen", sagte Briggs. Er habe Fury "bei Social Media attackiert. Er hat den Köder geschluckt und schoss zurück".

Briggs: "Fury kann ich immer noch schlagen"

Dass Fury ihn als "steinalt" bezeichnete, stört The Cannon dabei nicht. "Ich bin 45.000 Jahre alt, aber Fury kann ich immer noch schlagen. Aber ich glaube, dass er ein Feigling ist. Hoffentlich wachsen ihm Eier,", posaunte Briggs und hofft auf eine Rückkehr von Wladimir Klitschko: "Sobald ich den Wal Tyson Fury geschlagen habe, kommt Klitschko bestimmt zurück. Denn er wird nicht ertragen können, dass ich den besiegt habe."

Dass sich Briggs fit genug für den Ring fühlt, liegt ihm zufolge an seiner Familie, die ihn auch in schlechten Lebensphasen immer wieder aufgebaut hat. Ein weiteres Heilmittel, auf das der US-Amerikaner schwört: Marihuana. "Das war mein Wundermittel, das mein Leben veränderte." Am liebsten würde er die Droge auch im Boxsport erlauben - ein Wunsch, der wohl nicht in Erfüllung gehen wird: "Es gibt so viele engstirnige und ignorante Menschen, die das verhindern."

Mehr bei SPOX: Pulev verletzt - Joshua kämpft gegen Takam | Drei Kämpfe im nächsten Jahr? Klitschko-Bezwinger Fury kündigt Comeback an | WM-Kampf von Boxer Charr perfekt

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen