Brüssel und die italienischen Strände: Zoff um Sand und Sonne

Italien und die EU-Kommission streiten seit vielen Jahren um die Strände im Stiefelland. Die Strände gehören zwar dem Staat, doch Privatpersonen haben - oft schon seit Generationen - eine Lizenz. Dadurch, so argumentiert Brüssel, verliert der italienische Staat Millionen, denn die Lizenzen müssten öffentlich ausgeschrieben werden.

Brüssel will uns unsere Strände wegnehmen, klagen die, die ein Strandbad betreiben, wie Dian Luca: "Das ist Teil unserer Kultur, das begann schon um 1800."

Die Vorstellungen der EU sind nicht zuletzt deshalb ein Problem, weil mindestens 75 Prozent Familienbetriebe sind, die gerne so weiter machen würden wie bisher und ihr Auskommen nicht verlieren wollen.

Ab dem 1. Januar 2024 will die EU durchgreifen. In Italien zweifelt so mancher daran, dass Brüssel sich beim Verwalten von Sand und Sonne durchsetzen kann.

Viele Italiener demonstrieren für freie Strände. Diese gibt es zwar auch, aber nicht so viele. Es gibt sogar einen Verein für ein "freies Meer". Doch ob durch Brüssel oder die Italiener, die freie Strände fordern, - bis sich an den Strandlizenzen etwas ändert, werden noch einige Sommer ins Land gehen.

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