BR Volleys: BR Volleys mit Sorgen ins erste Entscheidungsspiel

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Berlin.  Niederlagen gegen den VfB Friedrichshafen sind bei den BR Volleys normalerweise Stoff für heiße Diskussionen und große Aufregung. Erst recht, wenn sie so klar ausfallen wie beim 0:3 am vergangenen Sonnabend. Doch beim zehnmaligen deutschen Meister in Berlin ist diesmal erstaunlich schnell der Alltag wieder eingekehrt. Ärgerlich, abhaken, Rücken gerade – die nächste Aufgabe in Angriff nehmen. An diesem Mittwoch tritt das Team von Trainer Cédric Énard zum deutschen Pokal-Viertelfinale an gegen die Netzhoppers KW-Bestensee. Der Sieger hat auch im Halbfinale Heimrecht, gegen Herrsching oder Giesen. Nur zwei Siege noch, und das Finale wäre erreicht.

BR Volleys haben immer neue Verletzte

Normalerweise würde niemand in Frage stellen, dass dies ein gutes Los ist. Aber es ist gerade nichts normal beim deutschen Topklub der vergangenen Jahre. Über allem schweben die Corona-Sorgen . Doch nicht nur das, die BR Volleys plagen sich auch mit ständig neuen Verletzungen herum. Erst hatte Benjamin Patch Knieschmerzen, Zugang Robin Baghdady fiel mit einer Wadenblessur aus. Dann kam es noch schlimmer: Nacheinander meldeten sich Anton Brehme (Knie), Sergej Grankin (Muskelfaserriss) und Timothèe Carle (Bauchmuskel) ab. Am Bodensee fehlten damit drei Leistungsträger aus der Stamm-Sechs. „So finden wir nicht in unseren Spielrhythmus“, klagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand.

Nur beim Saisonauftakt, dem Supercup-Gewinn in Frankfurt (3:0) und in der Bundesliga gegen Düren (3:0), waren die Berliner komplet...

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