BR Volleys: BR Volleys: Vergebene Medaille, mehr Selbstvertrauen

Berlins Volleyballteam zählt jetzt zur europäischen Elite. Ob es eine Prämie vom europäischen Verband CEV gibt, ist noch unklar.

Berlin.  Was bleibt von einem Wochenende, an dem man in zwei Spielen nur einen Satz gewonnen hat? Im ersten Moment Enttäuschung, sicher, "denn wir hatten eine Medaille angestrebt", gibt Kaweh Niroomand zu. Der Geschäftsführer der BR Volleys ist aber auch stolz auf sein Team, das beim Final Four der Champions League den besten Klubs Europas die Stirn geboten hat. Was heißt Stirn geboten – es gehört ja jetzt selbst dazu. "Das Turnier hat uns gezeigt", sagt Niroomand, "dass wir nicht zufällig hierher gekommen sind."

Nach dem Finale, das der hohe Favorit Zenit Kasan mit 3:0 gegen Sir Safety Perugia gewonnen hatte, "wurde uns versichert, dass wir uns gegen Kasan teurer verkauft haben". Doch es nutzte nichts, die Chance, die Tataren im Halbfinale mit dem Gewinn des zweiten Satzes nervös zu machen, wurde vergeben. Im Spiel um Platz drei gegen Lube Civitanova waren die Berliner erst recht auf Augenhöhe. Sie vergaben im ersten Durchgang vier Satzbälle.

Danach schienen sie einen fünften Satz zu erzwingen, denn sie führten im vierten 21:18. Doch dann trat der Kubaner Osmany Juantorena an die Aufschlaglinie und erledigte den Deutschen Meister von dort quasi im Alleingang, 1:3. "Einen Spieler solcher Qualität haben wir nicht, können wir uns auch nicht leisten", sagt Niroomand.

Aus ersten Kommentaren der Spieler klang Enttäuschung heraus. Von verpassten Chancen sprach Robert Kromm. Doch schon bald werden sie sich vielleicht klar werden, wen sie alles mit dem Erreichen des Final Four hinter sich gelass...

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