Brandenburg: Das deutsch-polnische Polizeizentrum überschreitet Grenzen

Ulf Buschmann koordiniert das deutsch-polnische Polizeizentrum und ist Berater für den RBB-„Polizeiruf“.

Frankfurt(Oder).  Wenn es um die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität an Brandenburgs Ostgrenze geht, macht Ulf Buschmann so leicht niemand etwas vor. Seit neun Jahren koordiniert er die deutsche Seite des Zentrums für deutsch-polnische Polizei- und Zollzusammenarbeit am ehemaligen Autobahn-Grenzübergang in Swiecko (Polen). Rund 25.000 Anfragen aus dem Bundesgebiet und Polen werden hier jährlich bearbeitet. "Informationen zwischen den Ermittlungsbehörden gehen hier unkompliziert und ratzfatz über den Tisch", sagt der Polizeidirektor stolz, der seit März auch Beauftragter der Brandenburger Polizei für die deutsch-polnischen Beziehungen ist.

"Buschmann ist genau der richtige Mann dafür. Er genießt hohes Ansehen bei allen Partnern", sagt Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) dazu. Der Polizeidirektor habe einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Polizeizusammenarbeit auf eine neue Stufe zu stellen. Tatsächlich war Buschmann an den jahrelangen Verhandlungen zum deutsch-polnischen Polizeiabkommen beteiligt, das 2015 in Kraft trat und die Einsätze im jeweiligen Nachbarland regelt. So enden Verfolgungen von Autodieben nicht mehr an der Grenze. "Nicht alle Polen sind glücklich mit diesem Abkommen. Da hängt uns Deutschen noch immer die Geschichte an", sagt Buschmann. Nicht zu unterschätzen seien die "Befindlichkeiten", sagt Buschmann. "Wenn Du täglich mit Polen zu tun hast, bemerkst du erst die deutlichen Unterschiede."

Es herrsche dort eine strenge Hierarchie und Struktur. "Bei Diskussione...

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