Brandenburg: Diese Potsdamerin will Astronautin werden

Susanne Peters ist in der Endauswahl für die Ausbildung zur ersten deutschen Astronautin. Am Mittwoch fällt in Berlin die Entscheidung.

"Schon als Kind wollte ich zu den Sternen hoch", sagt Susanne Peters. "Ich war fasziniert von dem Funkeln da oben." Bald könnte ihr Traum Wirklichkeit werden. Vor einem Jahr bewarb sich die gebürtige Potsdamerin für die Kampagne "Die Astronautin". 408 Frauen sind dem Aufruf gefolgt. Sechs haben es nach zahlreichen Tests in die Endauswahl geschafft. An diesem Mittwoch entscheidet eine hochkarätige Jury in Berlin, welche zwei der Finalistinnen die Ausbildung starten dürfen. Eine von ihnen soll 2020 als Deutschlands erste Astronautin auf eine ISS-Mission fliegen.

Es würde die erste privat finanzierte deutsche Raumfahrtmission. Voriges Jahr haben Bremer Visionäre die Initiative "Die Astronautin" ins Leben gerufen. Die Jury setzt sich zusammen aus der Initiatorin, Claudia Kessler, CEO HE Space, einem technologischen Personaldienstleistungsunternehmen mit Spezialisierung auf Fachkräfte für die Raumfahrt, sowie Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Mit entscheiden werden Johannes von Thadden, Geschäftsführer Airbus Defence and Space, und Ulrich Walter, Astronaut sowie Professor am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik an der TU München. Als außerordentliches Mitglied gehört dem Gremium auch Brigitte Zypries an, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt.

Ein bisschen aufgeregt, sei sie schon, verrät Susanne Peters. "Ich weiß, dass die Konkurrenz stark ist und weiß a...

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